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Sicherheits-Stichprobe: 95 Prozent schützen sich nicht vor Visual Hacking

08.08.2019 Ein aktuelles Experiment zeigt, wie groß das Risiko des sogenannten Visual Hacking etwa in der Bahn ist. Dabei lassen sich Daten auch unterwegs ganz einfach schützen.

 (Bild: Free-Photos / pixabay.com)
Bild: Free-Photos / Pixabay
Ein von Cybersicherheitsunternehmen Kaspersky   beauftragter Tester hat in dem Experiment an fünf Werktagen insgesamt 170 Zugwaggons dahingehend geprüft, wie viele potentielle Geschäftsgeheimnisse von Bahnreisenden über Bildschirme von Laptops, Smartphones und Tablets, physische Dokumente und Telefongespräche ihren Mitreisenden frei Haus präsentieren. Das Resultat: Lediglich fünf Prozent (49 Stück) der Laptops, auf denen ein Business-Programm lief, wurden mit einer Blickschutzfolie geschützt.

Insgesamt konnte der Tester auf 1.193 Bildschirmen ein genutztes Business-Programm einsehen. E-Mail-Anwendungen lagen damit mit 58 Prozent vor Office-Dokumenten (25 Prozent) und Web-Browsern (11 Prozent). Vor allem die Nutzung von E-Mails gibt freien Blick auf Unternehmensdaten. Allein durch Signatur und Betreff werden für Dritte geschäftliche Interna offenbart, die für Außenstehende nicht zugänglich sein sollten.
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