Bitte aktivieren Sie Javascript in ihrem Browser um alle Vorteile von iBusiness nutzen zu können.
Erfahren Sie anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels, wie Sie Ihr PDM-Projekt erfolgreich umsetzen. Erhalten Sie Denkanstöße und Tipps, wie Sie die Customer Experience Ihrer Kunden verbessern und die internen Anforderungen bestehender Systeme und Interessengruppen koordinieren.
Zum Programm des Webinars
Vier Methoden, wie man die Orchestrierung von Kundendaten über mehrere Teams, Technologien und Kontaktpunkte hinweg realisiert. Das und mehr verraten Experten in unserer Virtuellen B2B-Konferenz
Programm ansehen

Digitalisierung: Hohe Unzufriedenheit mit Deutschlands Schulen

09.07.2020 Die Corona-Pandemie hat die Lücken der digitalen Bildung in Deutschland immens verdeutlicht. Nicht mal jede fünfte Person mit schulpflichtigen Kindern (19 Prozent) bewertet das digitale Bildungsangebot, das die Kinder während der Corona-Pandemie genutzt haben, als gut. Rund 60 Prozent sind hingegen unzufrieden. Damit stellen Eltern den Schulen im Land ein schlechtes Zeugnis über das digitale Angebot aus.

 (Bild: Alexandra_Koch / pixabay.com)
Bild: Alexandra_Koch / Pixabay
Jedoch zeigen sich regionale Unterschiede. So wird das digitale Angebot an Schulen in Bremen am Positivsten eingeschätzt. Hier bezeichnen fast 30 Prozent der Befragten mit schulpflichtigen Kindern das digitale Angebot an Schulen als gut. Auch andere Länder wie Bayern (22,5 Prozent), Niedersachsen und Schleswig-Holstein (jeweils ca. 21 Prozent) weisen überdurchschnittlich mehr zufriedene Eltern auf als andere Bundesländer. Die größte Unzufriedenheit gibt es in Sachsen-Anhalt (10 Prozent), wo nur jeder Zehnte das System als gut einstuft.

Aus Sicht der Befragten darf die Zeit der Pandemie nicht nur mit digitalem Lernen überbrückt werden. Rund 72 Prozent der Personen mit schulpflichtigen Kindern fordern die Möglichkeit zu digitalem Unterricht auch über die Pandemie hinaus. Eine Rückkehr zum Status Quo vor der Pandemie wird somit abgelehnt. Drei Viertel (77 Prozent) sind der Überzeugung, dass digitale Bildung langfristig eine stärkere Beachtung finden wird.

Wie die Ergebnisse der repräsentativen Kurzstudie von Civey zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser zeigen, erwarten Eltern vor allem, dass digitale Kompetenzen der Lehrkräfte gestärkt und die technischen Ausstattungen für Schüler und Lehrer verbessert werden. Rund 45 Prozent der Personen mit schulpflichtigen Kindern wünschen sich zudem, dass organisatorische Absprachen mit Lehrkräften leichter funktionieren. Eine Herausforderung stellen auch die Datenschutzrichtlinien für Videokonferenzen dar. Tatsächlich sprechen sich rund 44 Prozent der Personen mit Kindern im Haushalt für eine Lockerung der Datenschutzrichtlinien aus, um mehr Hilfestellung beim Homeschooling möglich zu machen.

Zugriff auf das Marktzahlenarchiv

Das Marktzahlen-Archiv ist ein Premium-Service von iBusiness.

mehr erfahren

(chart: Civey)

(Autor: Susan Rönisch )

Marktzahlen zu diesem Artikel:

Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich:

Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Ihr Kommentar: 
Teilen Artikel merken

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?