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Big Data macht 1:1-Marketing erst möglich

20.12.2013 Mit dem passgenauen Einsatz sorgfältig ausgewählter IT-Instrumente lassen sich auch auf veränderte Rahmenbedingungen und gestiegene Erwartungshaltungen die richtigen Antworten finden. Neue Software kann das bisher im Marketing vorherrschende Gießkannenprinzip ersetzen durch gezielte Tröpfchen-Wasserzufuhr - 1:1-Marketing statt Reklame eben.

Susan Rönisch
Big Data macht 1:1-Marketing erst möglich. Diese massiven Veränderungen spiegeln eine relativ neue Entwicklung wider. Noch vor zehn Jahren hätte sich kein IT-Unternehmen und auch kein Marketingverantwortlicher mit einem solchen Thema auseinandergesetzt. Heute wird es als eines der wichtigsten Wachstumsfelder betrachtet. Die Technologisierung des Marketings ist nicht mehr aufzuhalten. Eindeutig im Mittelpunkt steht die intelligente Auswertung riesiger Datenmengen. Die dazu passenden IT-Stichworte lauten Big Data, Business Analytics und Social Media. Sie sind dazu da, Märkte, Trends sowie Kundenverhalten und Kundenerwartungen wesentlich exakter erfassen und analysieren zu können als dies bisher der Fall war.

Eine weitere Neuerung ergibt sich im Hinblick auf die Informationsflüsse - und die verlaufen bidirektional: Denn nicht nur die Unternehmen können ihre Zielgruppen besser kennenlernen, sondern auch die Zielgruppen die Unternehmen. Die Folge ist eine wachsende Transparenz. Damit stehen die Marketingabteilungen noch vor einer weiteren Herausforderung: Die Unternehmenswerte und das Markenversprechen müssen aufeinander abgestimmt werden, die Botschaften müssen zu den Produkten passen. Dumm nur, dass sich über 70 Prozent der Marketeers auf eine direkte, ungefilterte Kommunikation mit den Kunden nicht richtig vorbereitet fühlen und fast ebenso viele mit der Frage kämpfen, wie mit sozialen Netzwerken generell umzugehen ist.

Kein Wunder: Versäumnisse werden hier sehr viel schneller zur Belastung. Denn angesichts der hohen Markttransparenz, sozialer Netzwerke und selbstbewusster Verbraucher müssen Unternehmen authentisch agieren und reagieren. Gleichzeitig schaffen es die neuen Instrumente jedoch auch, Marketingaktivitäten unaufdringlich und sehr viel persönlicher zu gestalten als bisher - also weniger eine Aufforderung zum Kauf zu geben als vielmehr einen willkommenen Service anzubieten.
Thema:

Interaktiv-Trends 2014 (6): Personalisierung und 1:1-Marketing

Personalisierung und eine authentische Kundenkommunikation gewinnen im Onlinemarketing stark an Bedeutung. Das heißt, gezielte Anpassung von Angeboten und Informationen an die Bedürfnisse, Interessen und Vorlieben des Kunden stehen 2014 im Vordergrund.

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 (Bild: SXC.hu/sanja gjenero)
Bild: SXC.hu/sanja gjenero

Kommentar von Susan Rönisch

Big Data macht 1:1-Marketing erst möglich

Mit dem passgenauen Einsatz sorgfältig ausgewählter IT-Instrumente lassen sich auch auf veränderte Rahmenbedingungen und gestiegene Erwartungshaltungen die richtigen Antworten finden. Neue Software kann das bisher im Marketing vorherrschende Gießkannenprinzip ersetzen durch gezielte Tröpfchen-Wasserzufuhr - 1:1-Marketing statt Reklame eben.

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Susan Rönisch (HighText Verlag OHG)
Bild: HighText Verlag OHG
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