Digitales Bezahlen ist heute gewohnt und fremd zugleich. In Online-Shops nutzt es fast jeder, in der Offline-Welt ist es wenig verbreitet. Das soll sich ändern, meint Computop-Gründer Ralf Gladis im iBusiness Expertengespräch.
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Verantwortliche in Agenturen und Dienstleistungsunternehmen tauschen sich aus über aktuelle Herausforderungen bei der Entwicklung ihres Unternehmens. iBusiness Thinktanks sind exklusive virtuelle Gesprächsrunden auf C-Level.
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Bezahlen mit dem Gesicht: Warum immer mehr Marken in Biometrie investieren
Bild: teguhjati pras auf Pixabay

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Die iBusiness-Handlungsmatrix zeigt, wie langfristig die vorgestellten Aufgaben angegangen werden müssen.
TL;DR
Biometrische Verfahren zur Authentifizierung können die Customer Journey bequemer gestalten. Um die Akzeptanz zu erhöhen, müssen Unternehmen Datenschutzbedenken ernst nehmen und mit den sensiblen Daten auch besonders sensibel umgehen.
Die Zahl der Fallbeispiele im öffentlichen Raum häufen sich und beileibe nicht nur in China: Biometrische Authentifizierungslösungen sind drauf und dran, den Alltag zu erobern. Dass es nicht längst soweit ist, liegt dabei zuletzt an technologischen Fragen. "Ob man sich an der Supermarktkasse über seinen Fingerabdruck, das Gesicht oder die Iris zu erkennen gibt, sollte vor allem davon abhängen, ob man das möchte. Die Technik dafür ist längst einsatzbereit", sagt Andreas Wolf'Andreas Wolf' in Expertenprofilen nachschlagen , Principal Scientist Biometrics bei der Bundesdruckerei zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser in Berlin. "Ihr Einsatz hängt ab von der Akzeptanz des Publikums, den zu erwartenden Kosten und dem erwarteten Nutzen für den Handel."

Am Pranger: Die Sache mit dem Werbefoto auf dem Bus

Letzterer ist aber eben manchmal so verführerisch hoch, dass biometrische Lösungen auch mal ohne die letzte Sicherheitskontrolle eingesetzt werden - was bei entsprechender Negativmeldung in der Presse reflexartig zur erneuten Zurückhaltung des Publikums führt. Es ist ein ständiges Vor und Zurück, das die Biometrie nur langsam in den Alltag einsickern lässt. Dabei sind es noch nicht einmal die schlimmsten Schreckensmeldungen, die für die heftigsten Rückschläge sorgen. Wenn in China Zebrastreifen überwacht und Passanten, die bei Rot über die Straße gehen, per Digitalfoto buchstäblich an den Pranger gestellt werden, dann sorgt dies in unseren Breitengraden für so große Schockwellen, dass selbst die Politik reagiert. Der Casus Knacksus: In Ningbo wurde vor einiger Zeit das Foto der bekannten Unternehmerin Dong Mingzhu auf eine riesige Plakatwand projiziert zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , versehen mit dem Hinweis, dass sie gerade ein Vergehen begangen habe. Dabei war Dong Mingzhu gar nicht einmal bei Rot über die Straße gegangen. Die künstliche Intelligenz des Überwachungssystems hatte sich irrtümlicherweise ihr Werbefo

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