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Der Preis ist Onlinekäufern nicht das Wichtigste, sagt eine Studie eines Preisvergleichsportals

12.08.2013 Über 70 Prozent aller Deutschen nutzen Vergleichsportale - und doch ist der Preis nicht das entscheidende Kriterium beim Onlinekauf, so eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens GFK   im Auftrag des Vergleichsportals Check24  . Mit zwei Ausnahmen.

Die Bedeutung des Preises nimmt dabei mit dem Alter und der Bildung der Befragten ab, die Bedeutung der Qualität dagegen zu. Für Frauen sind Preis und Qualität gleich wichtig, Männer empfinden Qualität als wichtiger. Die Zielgruppe, bei der der Preis vor der Qualität rangiert, ist die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen.

Weitere Ergebnisse der Studie:
  • Im Schnitt vergleichen die Nutzer mittlerweile 3,3 verschiedene Produktbereiche bei Vergleichsportalen. Ein Viertel vergleicht auch mobil mit dem Smartphone oder Tablet. Von Vergleichsportalen erwarten Verbraucher nicht nur günstige Preise, sondern auch Angebote mit der besten Qualität.

  • Über 70 Prozent der Deutschen nutzen Vergleichsportale, um online Verträge abzuschließen oder einzukaufen. 57 Prozent vergleichen persönlich, weitere 15 Prozent indirekt über ihre Familienmitglieder.

  • Männer (60 Prozent) vergleichen häufiger als Frauen (52 Prozent). Außerdem gehören die 20- bis 59-Jährigen (60 Prozent) zu den aktivsten Nutzern. Mit Bildung und Einkommen steigt zudem die Vergleichsaffinität.

  • Die sieben häufigsten verglichenen Produkte sind
    • Urlaubsreisen (48 Prozent),
    • Strom- und Gastarife (47 Prozent),
    • Elektronik und Haushalt (45 Prozent),
    • Versicherungen (42 Prozent),
    • Handytarife (39 Prozent),
    • Flüge (35 Prozent) und Hotels (32 Prozent).

  • Vergleichsportale entwickeln sich auch unterwegs zum ständigen Begleiter: 26 Prozent vergleichen auch mobil auf ihrem Smartphone oder Tablet.

  • Besonders die jüngeren Altersgruppen bis 39 Jahre vergleichen mit dem Smartphone. Unter den Nutzern ist mit 36 Prozent der Anteil bei den 20- bis 29-Jährigen am größten. Außerdem verwenden Männer (22 Prozent) zum Vergleichen häufiger das Smartphone als Frauen (17 Prozent).

  • 86 Prozent der Nutzer informieren sich bei mehreren Vergleichsportalen. In der jüngsten Altersgruppe liegt der Anteil sogar bei 91 Prozent. Die 13 Prozent, die nur ein Portal nutzen, vergleichen praktischerweise am häufigsten bei Check24.de (28 Prozent), gefolgt von Google   (19 Prozent) und Billiger.de   (elf Prozent).

  • Nutzer erwarten von Vergleichsportalen nicht nur Angebote zum günstigsten Preis, sondern gleichermaßen auch hohe Qualität. Die Wichtigkeit des Preises bewerten die Befragten durchschnittlich mit 8,4 Punkten auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 10 (äußerst wichtig), die Qualität sogar mit 8,6 Punkten.

  • Neben den 57 Prozent der Deutschen, die Vergleichsportale schon persönlich nutzen, kommt für 26 Prozent die Verwendung infrage. Nur 17 Prozent der Bevölkerung ziehen eine Nutzung von Vergleichsportalen überhaupt nicht in Betracht. Der Großteil der Nicht-Nutzer (66 Prozent) hat kein Interesse, keine Zeit, ist selten im Internet oder kauft lieber vor Ort ein. 15 Prozent nutzen sie indirekt über Angehörige. In den seltensten Fällen sind fehlendes Vertrauen (sechs Prozent) oder Angst vor Datenmissbrauch (zwei Prozent) der Grund.
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