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Studie: Youtube ist Leitmedium der Jugendlichen
31.07.2015 Youtube ist das führende Unterhaltungsmedium für Jugendliche - noch vor dem Fernseher: 61,5 Prozent der Jugendlichen sehen Filme und Serien im Internet und nur 60,9 Prozent im TV.
Instagram ist die am häufigsten regelmäßig genutzte Social-Community unter Jugendlichen (58,7 Prozent). Sie konnte einen Zuwachs von 50 Prozent unter den Befragten seit letztem Jahr verzeichnen. Damit hat sie Facebook (43,6 Prozent) auf Platz zwei verwiesen. Twitter ist in der Gunst der Jugendlichen ebenfalls gestiegen (16,9 Prozent) und belegt nun Platz drei im Ranking. Verweigerer von Social Communities sind eine deutliche Minderheit: Knapp 90 Prozent der Jugendlichen sind regelmäßig im Social Web unterwegs.
Youtube hat seinen Siegeszug fortgesetzt: 82,3 Prozent nutzen das Internet zum Videoschauen. Danach folgen Chatten (57,9 Prozent), Instagram (51,3 Prozent) und Musik herunterladen oder hören (46,6 Prozent). Über ein Fünftel der Befragten gibt an, das Internet für digitale Spiele (21,8 Prozent), für Musikstreaming bei Spotify (21 Prozent) oder für das Sehen von Spielfilmen zu nutzen. Blogs spielen für Jugendliche keine große Rolle - nur 9,1 Prozent nutzen sie. Das Schreiben von E-Mails wird immer unwichtiger. Haben 2014 noch knapp 30 Prozent das Internet hierfür genutzt, so sind es nun nur noch 23,4 Prozent. Freunde werden über WhatsApp kontaktiert (75,4 Prozent). Die Messenger-App baut ihre Spitzenposition aus. Foto-Messaging mit Snap-Chat ist im Kommen (5,8 Prozent) und bereits häufiger als Anrufe per Handy oder Telefon (4,7 Prozent).
Facebook ist als Kontaktmedium auf Platz vier gerutscht. Die persönliche Kommunikation nimmt kontinuierlich ab (3,7 Prozent), ebenso wie die Nutzung von Skype (2,5 Prozent) oder SMS (1,9 Prozent).
Die Ergebnisse entstammen einer Befragung von über 1.000 Besuchern der Jugendmesse You . Der überwiegende Teil von ihnen geht noch zur Schule (82,8 Prozent), aber auch Auszubildende (5,2 Prozent), Berufstätige (7,5 Prozent) und Studenten (2,3 Prozent) wurden befragt.
