Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Crosschannel-Marketing: So schlecht sind deutsche Schuhhändler aufgestellt

02.02.2016 Crosschannel schien noch immer eine große Herausforderung für deutsche Schuhfilialisten zu sein: Drei von vier Schuh-Einzelhändlern in der Studie von der UDG   schaffen es nicht, Online und Offline zu verknüpfen. Am besten im Ranking schneidet Görtz   ab.

 (Bild:  Garry Knight/Flickr)
Bild: Garry Knight/Flickr
Bild:  Garry Knight/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Die UDG United Digital Group hat in ihrer zweiten Performance-Marketing-Studie anhand eines Performance-Marketing-Index (PMI) ermittelt, wie zielführend die 20 größten Schuhfilialisten Performance-Marketing im Omnichannel-Kontext regional einsetzen. Mit ernüchterndem Ergebnis: Rund 75 Prozent aller untersuchten Schuhfilialisten schaffen es nicht, ihre On- und Offlineaktivitäten erfolgreich miteinander zu verknüpfen.

Branchensieger und der einzige Filialist, der sich das Etikett "First Mover" verdient, ist Görtz mit 76,5 Punkten. Ganz knapp folgt Deichmann   (75,5) mit einem Punkt Rückstand und führt damit die Kategorie der "Slow Mover" an, gefolgt von Roland   (69). Foot Locker   folgt auf Rang vier mit 55 Punkten. Die Liste der Kategorie "Stay Behinds" wird von Runners Point   (48,5), vor Geox   (47,5), angeführt. Auch Leiser   ist mit 35,5 Punkten in der Kategorie "Stay Behind" einzuordnen. Jenseits der 30er-Marke in der Kategorie der "Oldtimer" sind unter anderem ABC Schuh Center   (24) oder der Letztplatzierte, Schuhhof   (13,5) zu finden.

Obwohl alle Unternehmen online auf Ihre Filialen verweisen, gelingt es nur 30 Prozent, Synergien zwischen beiden Kanälen mit individuellen Detailseiten und lokalen Informationen zu kreieren. 70 Prozent bieten Online keine Möglichkeit, die Verfügbarkeit der Ware in einer Filiale zu überprüfen, nur 30 Prozent ermöglichen ihren Kunden die Rückgabe der Ware in stationären Filialen. In der Kategorie "Traffic" weisen die Schuhfilialisten signifikante Lücken auf. So können sich im Bereich SEO lediglich Görtz, Deichmann und Siemens Schuhcenter   mit Pure Playern wie Zalando   auch bei generischen Suchbegriffen messen.


Nur jede zweite Website ist mobil-optimiert

Auch im Bereich SEA und Remarketing schneiden die Schuhfilialisten schlecht ab: Nur die Hälfte von ihnen nutzt Google Adwords und nur 35 Prozent nutzen Remarketing zur Wiederansprache ihrer Kunden. In der Kategorie Webseite wird der geringe Fokus auf mobile Themen deutlich: Nur 50 Prozent der Schuhfilialisten bieten ihren Kunden eine mobile bzw. Responsive Webseite an, die abgestimmt ist auf Bedürfnisse von Smartphonenutzern. Sogar nur zwei Schuhfilialisten bieten ihren Kunden eine App.

Crosschannel State of the Art bei Schuhfilialisten 2015
Crosschannel State of the Art bei Schuhfilialisten 2015 (Grafik: UDG) Quelle: www.udg.de

Die UDG hat die 20 größten Schuhfilialisten in Deutschland - nach Anzahl Filialen - untersucht, von denen acht Filialisten lediglich stationär und ohne eigenen Onlineshop vertreten sind. Erhebungszeitraum war Januar 2016. Untersucht wurden drei Hauptkategorien: Traffic, Website und Omnichannel. Unterteilt in Subkategorien wurden hier Kriterien wie Sichtbarkeit (SEO, Google Maps, AdWords), Webanalyse, E-Commerce, Filialsuche, Mobile Responsive Design, Click und Collect oder auch die Offline-Verfügbarkeit und Google Inventory Ads bewertet. Alle genannten Teilbereiche stehen in entscheidendem Maße für ein erfolgreiches Performance Marketing und wurden nach Relevanz gewichtet. Die Händler konnten maximal 100 Punkte erreichen.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: