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Produkt-Watch: Augmented-Reality-Brille
01.03.2012 Der tragbare Computer in der Brille als Ersatz für das Mobilgerät: Das ist ein realistisches Szenario, weil verschiedene Anbieter zuletzt parallel ähnliche Produkte vorgestellt haben - Augmented-Reality-fähige Brillen oder Sehhilfen, in deren Gestell eine vollständige PC-Hardware steckt.
Die Brille eignet sich besonders gut, künftig die Funktion des Mobilgeräts zu übernehmen - denn sie sitzt nah an den Sinnesorganen und erlaubt eine gleichermaßen kleidsame und immersive Umsetzung von mobiler Technologie. Auf den Gläsern lassen sich, nur für den Träger sichtbar, Daten visualisieren - besonders gut eignet sich die Brille dabei für Augmented-Reality-Lösungen: So ließen sich Informationen zur Umgebung oder die Social-Media-Avatare der Menschen darin einfach über die wahrgenommene Umwelt projizieren.
Denn das Mobilgerät wird nicht auf ewig ein Handy oder ein Tablet sein. Technisch ist das Verschwinden des Endgerätes schon in naher Zukunft kein Problem mehr: Die Daten wandern in die Cloud, die Technik wird stetig kleiner - und immense Fortschritte bei Display- und Eingabetechnik erlauben es, Interfaces etwa als Augmented-Reality-Lösungen zu realisieren: So könnte der Brillenträger einfach auf eine Oberfläche schauen - die Brille legt ein virtuelles Keyboard darüber, auf dem sich mit den Fingern tippen lässt - kinetische Gestenerkennung besorgt die Interpretation der Eingabe. Auch die Steuerung mit Eye-Tracking ist denkbar.
Denn de facto ist das Mobilgerät schon als fester Bestandteil des Alltags mit dem Nutzer verschmolzen. Es künftig vom mitgeführten Gegenstand zum Kleidungsstück zu erheben, erscheint nur folgerichtig.
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