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Verbraucherzentrale attackiert Online-Kostenfallen
04.08.2009 Der Verbraucherzentrale Bundesverband geht verschärft gegen unseriöse Anbieter im Netz vor. Neben den einzelnen Verfahren gibt es jetzt einen Medienpartner, der eine Software zum Schutz bietet.
Vor diesem Hintergrund forderte Billen klarere gesetzliche Vorgaben, um für mehr Preistransparenz im Internet zu sorgen. Wenn ein Angebot Geld koste, müsse dies auch klar ersichtlich sein - etwa durch ein Abfragefeld. In Frankreich sei dies bereits Gesetz, Kostenfallen daher dort kein Thema. In Deutschland schätzt der VZBV den Schaden im "Millionenbereich".
Die Verbraucherzentrale hat sich nun in Computerbild einen Medienpartner gesucht, mit dem zusammen eine Kampagne gegen "Abzocke" anläuft. Neben Informationen für Verbraucher bietet der Medienpartner auch eine Software mit dem markigen Namen "Abzock-Schutz" an. Es wird in die gängigen Browser integriert und soll die Nutzer vor dem Besuch unseriöser Seiten warnen. Zugleich werden gebührenfreie Alternativen angezeigt. Herzstück ist eine Datenbank, die ständig aktualisiert werden soll.
Im Zweifel wird auf die Verbraucherzentralen verwiesen.
