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Mobiles Internet wird für deutsche Unternehmen interessanter

28.04.2008 Höhere Bandbreiten und attraktivere Preismodelle sorgen dafür, dass mobiles Internet in deutschen Unternehmen immer stärker genutzt wird.

 (Bild: SXC.hu/Viggie Bala)
Bild: SXC.hu/Viggie Bala
Die Zahl der deutschen Unternehmen mit mobilem Internetzugang hat sich 2007 gegenüber 2006 mehr als verdreifacht. Nutzten 2007 rund 21 Prozent der Unternehmen eine mobile Verbindung zum Internet, lag dieser Anteil bei 2006 noch bei sechs Prozent, so eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes  . Vor allem die Preisrückgänge und erheblich höheren Übertragungsraten haben die Attraktivität des mobilen Internets deutlich gesteigert. Hinzu kommt die zunehmende Nutzung von WLAN-Hotspots im Unternehmensgebäude oder auf Geschäftsreisen. Allerdings ersetzen die mobilen Verbindungen nicht die stationären Internetzugänge, so die Untersuchung. Lediglich zwei Prozent der Unternehmen, greifen ausschließlich mobil auf das Internet zu.

Die Nutzung von mobilen Internetzugängen variiert allerdings stark in Abhängigkeit von der Größe der Unternehmen. So setzt jede zweite Firma mit mindestens 250 Mitarbeitern mobile Internetzugänge ein, während diese nur 19 Prozent mit weniger als 20 Beschäftigten nutzen.

Auch im europäischen Vergleich, der sich im Gegensatz zu den dargestellten nationalen Ergebnissen nur auf Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten bezieht, ist der Trend zur Nutzung von mobilen Internetverbindungen sichtbar. So griffen im Jahr 2007 rund 23 Prozent der Internet nutzenden Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten in der EU (Basis: 27 EU-Staaten) auf transportable Internetzugänge zurück (2006: 17 Prozent). Deutschland lag hier mit einem Anteil von 25 Prozent leicht über dem europäischen Durchschnitt. Am häufigsten machten Unternehmen in Finnland (48 Prozent), Schweden und dem Vereinigten Königreich (jeweils 35 Prozent) von der Möglichkeit Gebrauch, sich mobil in das Internet einzuwählen.
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