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Studie: Umsätze im mobiles Web 2.0 steigen auf 22,4 Milliarden US-Dollar

15.05.2008 Ein enormes Wachstumspotenzial schlummert im mobilen Web 2.0, so eine aktuelle Studie. Zudem bestätigt die Untersuchung den Trend zu Mobile Social Networks und Location Based Services.

 (Bild: SXC.hu/sanja gjenero)
Bild: SXC.hu/sanja gjenero
Laut den Marktforschern von Juniper Research   soll gesamte der Markt für mobiles Web 2.0 von derzeit 5,5 auf 22,4 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2013 wachsen. Der Untersuchung zufolge sollen allein die Umsätze für mobile Social Networks und mobilem User-Generated-Content von 1,8 Milliarden US-Dollar in 2008 auf bis zu 11,2 Milliarden US-Dollar steigen. Sie machen rund 50 Prozent des gesamten mobilen Marktes aus. Die Umsätze aus mobiler Suche und mobilen Instant Messenging sollen hingegen langsamer wachsen. Laut den Studienautoren sei das Mobiltelefon und die damit verbundene permanente Erreichbarkeit, eine logische Erweiterung sozialer Netzwerke und anderer Web 2.0 Dienste.

Besonders standortbezogene Dienste (Location-Based-Services) bieten sich demnach für die Integration in soziale Netzwerke an. Denn zu wissen, wo Nutzer befinden und welche Interessen sie haben, ist sowohl für Internet-Freunde, als Werbetreibende interessant. Allerdings erfordert das mobile Web 2.0 noch Entwicklungsarbeit, den sich Service-Providern und Hardware-Entwicklern stellen müssen. Provider müssen über werbefinanzierte Angebote und profitable Partnerschaften mit PC-basierten Internetfirmen nachdenken. Handy- und PDA-Hersteller müssen die Software-Unterschiede zwischen ihren Systemen überbrücken, um eine universelle Anwendbarkeit der mobilen Web 2.0-Anwendungen zu ermöglichen.

Umsätze im mobilen Web 2.0 können vor allem aus Service-Dienstleistungen erzielt werden, mobile Internet-Werbung kommt erst an zweiter Stelle, allerdings mit wachsender Tendenz.
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