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Gender-Shopping: Frauen kaufen lustbetont, Männer geben mehr Geld aus

07.04.2015 Frauen kaufen, wenn es um Beauty-Produkte, Mode oder Schmuck geht, deutlich lustbetonter und spontaner ein als Männer. Die männlichen Shopping-Muffel wiederum geben - wenn sie schon mal shoppen - für Kosmetik weniger, aber für Mode, Uhren, Smartphones und Automobile deutlich mehr Geld aus als Frauen und sie orientieren sich dabei eher an nüchternen Kriterien wie Funktionalität und technischer Ausstattung.

Frauen kaufen Schmuck, Männer lieber Uhren. (Bild: Blake Bronstad/Stocksnap.io)
Bild: Blake Bronstad/Stocksnap.io
Frauen kaufen Schmuck, Männer lieber Uhren.
Wie aus einer repräsentativen Studie der Berliner Content-Marketing-Agentur C3    in Zusammenarbeit mit dem Multichannel-Vermarkter Burda Community Network (BCN)   hervor geht, neigen 44 Prozent der befragten Frauen, wenn es um das Outfit geht, zu Spontankäufen. Bei den Männern sind es nur 32 Prozent. 35 Prozent der Frauen kaufen lustbetont "einfach so" ein, um sich im Alltag zu belohnen. 38 Prozent der befragten Männer gaben hingegen an, Kleidung nur zu kaufen, wenn die alten Sachen nicht mehr passen oder kaputt gegangen sind.

Bei Kosmetik sind Männer deutlich sparsamer als Frauen: Metrosexualität hin oder her - nur 30 Prozent der befragten Männer gönnen sich auch mal ein etwas teureres Schönheitsprodukt, während 42 Prozent der Frauen dafür gerne mal tiefer in die Tasche greifen.

Männer schenken häufiger

Auch beim Uhrenkauf ticken Männer grundsätzlich anders als Frauen: Wenn schon Schmuck, dann eine Uhr, sagen sich 58 Prozent der Männer, während 70 Prozent der Frauen Schmuck bevorzugen. Dabei lässt sich frau auch gern beschenken, erwidert diese Großzügigkeit aber sehr viel seltener: Der letzte Uhren- oder Schmuckkauf war bei den Männern häufiger ein Geschenk für die Partnerin als umgekehrt (Männer: 29 Prozent / Frauen: 6 Prozent).

Beim Kauf eines neuen Autos sieht es anders aus: 47 Prozent der Männer bezeichnen sich selbst als ausgesprochener Autofan (Frauen: 32 Prozent), brauchen ein Auto mit Charakter (48 Prozent) und sind bereit, mit durchschnittlich 18.000 Euro deutlich mehr für den fahrbaren Untersatz auszugeben als Frauen (12.000 Euro), was offenbar mit dem Autotyp zusammenhängt.

Frauen achten bei Technik vor allem auf Design

Bei Smartphones und Elektronik beraten 50 Prozent aller Männer gerne die Frauen in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Kein Wunder: 74 Prozent der Männer beschäftigen sich gerne mit dem Thema Computer oder Elektronik, während 53 Prozent der Frauen bei technischen Geräten vor allem auf das Design und gutes Aussehen achten.

Die repräsentative Studie wurde für C3 und BCN von Media Market Insights, der zentralen Forschungsabteilung von Hubert Burda Media, durchgeführt, die mehr als 3.700 Konsumenten befragt hat (Online Panel-Befragung in der Zielgruppe).

 	Infografik zum Kaufverhalten von Männenr und Frauen
Infografik zum Kaufverhalten von Männenr und Frauen (Grafik: Hubert Burda Media/C3) Quelle: http://www.presseportal.de/meldung/2988424
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