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Gender-Shopping: Frauen kaufen lustbetont, Männer geben mehr Geld aus
07.04.2015 Frauen kaufen, wenn es um Beauty-Produkte, Mode oder Schmuck geht, deutlich lustbetonter und spontaner ein als Männer. Die männlichen Shopping-Muffel wiederum geben - wenn sie schon mal shoppen - für Kosmetik weniger, aber für Mode, Uhren, Smartphones und Automobile deutlich mehr Geld aus als Frauen und sie orientieren sich dabei eher an nüchternen Kriterien wie Funktionalität und technischer Ausstattung.
Bei Kosmetik sind Männer deutlich sparsamer als Frauen: Metrosexualität hin oder her - nur 30 Prozent der befragten Männer gönnen sich auch mal ein etwas teureres Schönheitsprodukt, während 42 Prozent der Frauen dafür gerne mal tiefer in die Tasche greifen.
Männer schenken häufiger
Auch beim Uhrenkauf ticken Männer grundsätzlich anders als Frauen: Wenn schon Schmuck, dann eine Uhr, sagen sich 58 Prozent der Männer, während 70 Prozent der Frauen Schmuck bevorzugen. Dabei lässt sich frau auch gern beschenken, erwidert diese Großzügigkeit aber sehr viel seltener: Der letzte Uhren- oder Schmuckkauf war bei den Männern häufiger ein Geschenk für die Partnerin als umgekehrt (Männer: 29 Prozent / Frauen: 6 Prozent).Beim Kauf eines neuen Autos sieht es anders aus: 47 Prozent der Männer bezeichnen sich selbst als ausgesprochener Autofan (Frauen: 32 Prozent), brauchen ein Auto mit Charakter (48 Prozent) und sind bereit, mit durchschnittlich 18.000 Euro deutlich mehr für den fahrbaren Untersatz auszugeben als Frauen (12.000 Euro), was offenbar mit dem Autotyp zusammenhängt.
Frauen achten bei Technik vor allem auf Design
Bei Smartphones und Elektronik beraten 50 Prozent aller Männer gerne die Frauen in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Kein Wunder: 74 Prozent der Männer beschäftigen sich gerne mit dem Thema Computer oder Elektronik, während 53 Prozent der Frauen bei technischen Geräten vor allem auf das Design und gutes Aussehen achten.Die repräsentative Studie wurde für C3 und BCN von Media Market Insights, der zentralen Forschungsabteilung von Hubert Burda Media, durchgeführt, die mehr als 3.700 Konsumenten befragt hat (Online Panel-Befragung in der Zielgruppe).

