Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Facebook will Marktführer in Deutschland werden

08.10.2008 Für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist der deutsche Markt extrem wichtig. Aber schwierig. Jetzt will er mit einer Kooperation mit O2 zum Angriff blasen auf den Platzhirsch StudiVZ. Zuckerbergs Prognose: In 30 Monaten will er die Holtzbrinck-Tochter aus der Pole Position verdrängt haben. Vielleicht sogar schneller.

Mark Zuckerberg ist auf Promotiontour in seinem nach den USA zweitwichtigsten Landesmarkt: In Deutschland. Und gibt sich landauf, landab siegessicher: "In einigen Jahren werden wir das größte soziale Netzwerk in Deutschland sein", sagte CEO Zuckerberg dem 'Netzökonom' von Blogger Holger Schmidt . Und gegenüber Spiegel Online: "Ich weiß nicht, ob wir StudiVZ schon in einem Jahr überholen. Aber vielleicht in zwei oder zweieinhalb."

Denn der wichtige deutsche Markt ist bei Facebook das Sorgenkind. 110 Millionen Mitglieder hat das weltweit größte Social Network insgesamt. Allerdings ist es in Deutschland ziemlich schwach aufgestellt. Man habe seine Nutzerzahlen hierzulande auf 1,26 Millionen mehr als verdoppelt, jubelt Zuckerberg gegenüber der FAZ  . Facebooks Werbeanzeigengenerator   wirft allerdings lediglich 786.200 Menschen über 18 Jahre aus, die in Deutschland wohnen. Selbst wenn man die Jugendlichen hinzurechnet oder wie es Zuckerberg gegenüber Schmidt verargumentiert hat, dass das Tool nur "die langfristige Untergrenze ausweist": Gegenüber der VZ-Familie, die 11,5 Millionen Mitglieder umfasst, ist das in jedem Fall eine eher überschaubare Zahl.

Um aufzuholen, setzt das US-Network derzeit stark auf persönliche Präsenz. Neben Presseauftritten und einem Vortrag an der Technischen Universität Berlin  , startete Zuckerberg offiziell die Marketingaktion 'Facebook For Good: Erzähl Deine Geschichte'. Wie berichtet, sollen echte Facebook-Nutzer Kommilitonen und Freunde werben, damit sie Mitglied bei dem Social Network werden.

Weiterer Teil der Offensive ist eine weltweite Kooperation mit der spanischen Telefónica   und ihren Tochterunternehmen. Für Deutschland ist der Mobilfunker O2   Partner des Sozialen Netzwerks. Direkt aus dem Handy heraus sollen die 171 Millionen Telefonica-Kunden direkt auf Facebook zugreifen können. Angesichts der eher jungen und mobiltelefon-affinen Zielgruppe von Facebook ist das ein strategisch wichtiger, weil zukunftsweisender Schritt. Das Business-Netzwerk Xing   beispielsweise bietet seit einiger Zeit mit dem 'Xing Mobile Launcher' einn Mobilzugang per Handy, Blackberry und PDA an.

Hauptgegner von Zuckerberg ist StudiVZ   und seine Schwesternetzwerke SchülerVZ   und MeinVZ  . Die haben in Deutschland zwar insgesamt 11,5 Millionen Nutzer, aber das schreckt den Facebook-Gründer nicht: "StudiVZ wächst linear, wir wachsen exponentiell", argumentiert Zuckerberg gegenüber Spiegel Online  .

Die Holtzbrinck-Töchter geben sich betont gelassen: "Wir lassen unsere Zahlen für uns sprechen", so StudiVZ-Sprecher Dirk Hensen gegenüber iBusiness. Angst jedenfalls habe man vor Facebook nicht. Im Mobilbereich sei man aktuell noch in Gesprächen mit den Telcos, derzeit sei aber noch nichts spruchreif.

Facebook hatte zuvor monatelang versucht, StudiVZ zu kaufen. Allerdings hatte Holzbrinck   ein Vielfaches seiner 85-Millionen-Investition verlangt. Entsprechend kam der Deal nicht zustande, dafür flatterte StudiVZ im Sommer eine Klage von Facebook ins Haus. Vorwurf: StudiVZ hätte Design, Features und Dienste von Facebook kopiert. Der Rechtsstreit ist noch bei einem kalifornischen Gericht anhängig.

Thema: Facebook will Marktführer in Deutschland werden

Kommentar von Thomas Kletschke

Mach mir den Zuckerberg

Das gegen Xing in Deutschland eher unter "ferner liefen" rangierende LinkedIn startet ebenso mit einer PR-Kampagne wie Facebook, die das gleich Problem mit StudiVZ haben. Beide aus demselben Grund.

Weiterlesen
 (Foto Studio 54)
Bild: Foto Studio 54
Neuer Kommentar  Kommentare:
kein Bild hochgeladen
Von: Alexander Holst ,  B2B Media Group GmbH
Am: 08.10.2008

Zu: Facebook will Marktführer in Deutschland werden

Der Artikel ist nett geschrieben. Aber vielleicht sollte man auch die Fähigkeiten besitzen und studiVZ so schreiben, wie es im Impressum steht und nicht mit Minuszeichen verschandeln.
kein Bild hochgeladen
Von: Thomas Kletschke ,  Hightext Verlag OHG ,  Verbindungen
Am: 13.10.2008

Zu: Facebook will Marktführer in Deutschland werden

Vielen Dank für den Hinweis. Wir hatten einmal 'Studi-VZ-Sprecher' geschrieben haben, was wir nun in 'StudiVZ-Sprecher' abgeändert haben.
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: