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IPTV-Anbieter müssen mehr in Marketing investieren
15.01.2008 Eine aktuelle Umfrage stellt den Marketing-Verantwortlichen von IPTV- und Web-TV-Anbietern ein denkbar schlechtes Zeugnis aus: So können selbst viele ausgesprochen Internet-affine Bundesbürger mit Begriffen wie 'Video-on-Demand' nichts anfangen.
Befragt wurden Mitglieder der Trnd-Community, die unter anderem im Auftrag der Agentur Empfehlungsmarketing im Web betreiben. Was zeigt: Selbst diese ausgesprochen online-affine Nutzergruppe kann mit dem Fachjargon rund um Fernsehen per Internet kaum etwas anfangen. Die Marketing-Abteilungen der IPTV-Anbieter müssen also unbedingt mehr Aufklärungsarbeit leisten, um Fernsehen via Internet dem Endverbraucher schmackhaft zu machen: Der Befragung zufolge haben zwei Drittel (67 Prozent) der Trnd-Mitglieder noch nie Video-on-Demand oder Video-Podcasts im Internet genutzt.
Auch was die Refinanzierung von Video-on-Demand-Diensten betrifft, bringt die Studie für IPTV-Anbieter weiter wenig erfreuliche Ergebnisse. Nur neun Prozent der Befragten sind überhaupt bereit, für den Abruf von IPTV-Angeboten zu bezahlen. Und die meisten davon (34 Prozent) möchten gerade einmal bis zu 50 Cent für den Zugriff auf eine Sendung oder einen Film im Internet bezahlen. Zum Vergleich: Beim Video-on-Demand-Portal Maxdome kostet der Abruf eines Blockbusters 3,99 Euro.
An der Online-Befragung haben 2.026 Trnd-Partner genommen. Die kompletten Umfrageergebnisse stehen auf Trnd.de zum Abruf bereit.
