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Web 2.0 schlägt Porno

von sr

24.04.2007 Während Web-2.0-Anwendungen in den USA an Reichweite gewinnen, haben einer aktuellen Studie zufolge Porno-Sites mit sinkenden Zugriffszahlen zu kämpfen.

US-amerikanische Internetnutzer kehren zunehmend Sex- und Erotik-Websites den Rücken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Mediennutzungsstudie der US-Marktforscher Hitwise  , wie der CIO Weblog   berichtet. Demnach verbringen US-Surfer inzwischen ihre Zeit viel lieber auf Social-Networking-Sites wie MySpace   als auf Sex-Sites.

Laut der Studie waren im Februar 2007 elf Prozent aller Seitenbesuche der US-Surfer Visits auf Sex-Sites. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei dreizehn Prozent. Dagegen ist im Jahresvergleich wiederum die Bedeutung von Web-2.0-Portalen gestiegen. Im Vorjahr waren erst sechs Prozent aller Seitenaufrufe der US-Surfer auf Communities entfallen. Jetzt liegt dieser Wert bereits bei zehn Prozent.

Allerdings sieht der Economist   allerdings noch lange kein Ende des Porno-Booms im Internet wegen den sich ändernden Nutzungszahlen. Nach Meinung des Wirtschaftsmagazins suchen Internetnutzer jetzt nur immer öfter pornografische Inhalte in P2P-Tauschbörsen und Foren.
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