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ITK-Branche: Smartphone-Umsatz steigt 2019 über zehn Prozent

03.09.2019 Der Umsatz mit Smartphones in Deutschland steht vor einem neuen Rekord. Laut einer Prognose des Digitalverbands Bitkom   werden 2019 in Deutschland mit Smartphones 11,9 Milliarden Euro eingenommen, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2018.

 (Bild: Pixabay / Gary Cassel)
Bild: Pixabay / Gary Cassel
Die Anzahl der verkauften Geräte bleibt mit 22,4 Millionen Smartphones auf hohem Niveau stabil (2018: 22,6 Millionen). Es dominieren Smartphones ab einer Display-Größe von 5,5-Zoll den Markt - sogenannte Phablets. 18,4 Millionen verkaufte Geräte fallen in diese Kategorie. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen beruflicher und privater Nutzung gerade im hochpreisigen Segment zunehmend.

Im Vergleich der einzelnen Segmente sind Preisverschiebungen zu beobachten. Die durchschnittlichen Stückpreise für Smartphones steigen jährlich. In diesem Jahr geben Verbraucher im Schnitt 532 Euro für ein Smartphone aus - das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Gegensatz dazu sinken die Durchschnittspreise für Fernseher. Im Schnitt geben Verbraucher laut Bitkom 587 Euro für einen Fernseher aus, 13 Euro weniger als im Jahr 2018. Der durchschnittliche Stückpreis für Digitalkameras steigt nur leicht auf 449 Euro je Gerät, das sind 3 Euro mehr als ein Jahr zuvor.

Markt für Unterhaltungselektronik ist rückläufig

Die Umsätze mit Geräten wie Fernsehern, Digitalkameras, Audio-Anlagen oder Spielkonsolen gehen im laufenden Jahr voraussichtlich um 7,7 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro zurück. Das gab Bitkom ebenfalls heute bekannt. Im Jahr 2015 hatte das Marktvolumen erstmals die 10-Milliarden-Marke unterschritten. Mit einem Anteil von 45 Prozent stellen TV-Geräte nach wie vor das größte Segment in diesem Markt. 2019 wird sich der Umsatz mit Fernsehern laut Bitkom auf voraussichtlich 3,8 Milliarden Euro belaufen, ein Minus von 6 Prozent zum Vorjahr. Die Zahl der verkauften Fernseher geht mit einem Minus von 4 Prozent für das Jahr 2019 leicht zurück. Auch bei Digitalkameras sinken die Verkaufszahlen erneut stark, um 14 Prozent auf 1,6 Millionen Geräte. Grund: Durch die hohe Qualität vieler Smartphone-Kameras verlieren Einstiegsmodelle und Kompaktkameras im mittleren Preissegment an Bedeutung. Das Interesse an besonders hochwertigen Digitalkameras an der Schnittstelle zum Profisegment ist demgegenüber ungebrochen.
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