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Crosschannel: Zalando kauft Kickz und steigt damit in den Stationärhandel ein

02.03.17 Immer mehr Pure Player wagen den Einstieg in den stationären Einzelhandel. Mit Zalando zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen nun auch einer der größten in Deutschland: Der Modeversender übernimmt das Retail-Geschäft des Münchner Multichannel-Einzelhändlers für Basketball und Streatwear, Kickz zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen , und damit dessen 15 Filialen.

 (Bild: Zalando)
Bild: Zalando
Mit dem Zukauf will Zalando nach eigenen Angaben das Sport- und Lifestyle-Segment stärken, insbesondere im Bereich Basketball. Viel wichtiger erscheint aber angesichts der bisherigen Pure-Play-Strategie - sieht man mal von zwei Outlets in Berlin und Frankfurt ab -, dass sich der Händler damit Know-how in Sachen Offlinehandel einkauft. Mit dem Vollzug der Transaktion wird in der ersten Jahreshälfte 2017 gerechnet.

Auch darüber hinaus will Zalando 2017 wachsen: um etwa 20 bis 25 Prozent will der Onlinehändler den Umsatz steigern, der Gewinn soll zwischen 5 und 6 Prozent liegen (EBIT-Marge). Diese Ziele entsprechen in etwa dem tatsächlichen Wachstum in 2016: Im vergangenen Jahr legte der Umsatz um 23 Prozent auf 3.639 Millionen Euro zu, der Gewinn steigt auf 216,3 Millionen Euro (5,9 Prozent EBIT-Marge) - 2015 noch lag er bei rund der Hälfte. Weitere Eckdaten aus den aktuellen Geschäftszahlen:
  • Zalando zählte im vergangenen Jahr rund 20 Millionen Kunden - ein Zuwachs von rund 11 Prozent. Im Durchschnitt tätigte jeder dieser aktiven Kunden 3,48 Bestellungen mit einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 66,6 Euro
  • Die Anzahl der mobilen Zugriffe auf den Onlineshop stiegen zwischen 2015 und 2016 von 57,1 auf 65,5 Prozent.
  • Mit insgesamt 12.000 Mitarbeitern hatte Zalando Ende 2016 rund 2.000 mehr als ein Jahr zuvor. 2017 soll noch einmal dieselbe Anzahl an neuen Arbeitsplätze geschaffen werden.

(Autor: Verena Gründel-Sauer )

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