Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

CFO-Studie

Corona verstärkt Digitalisierungsdruck in Finanzabteilungen

27.04.2021 Die Pandemie bringt neue Herausforderungen für den CFO-Bereich. In einem höchst dynamischen Umfeld ist es wesentlich, Transparenz über die wirtschaftliche Situation und Zukunft des Unternehmens zu schaffen. Darum müssen Entscheider die Vorhersagefähigkeiten in Planungs-, Forecast- und Reportingprozessen stärken. Aktuell sind diese mit der Sicherstellung des operativen Betriebs beschäftigt: 92 Prozent sehen eine intensivere Remote-Arbeit als Top-Herausforderung im Jahr 2021. Veränderungen in der Organisationsstruktur werden derzeit nur nachrangig verfolgt.

 (Bild: 3844328/ Pixabay)
Bild: 3844328/ Pixabay
Eine Glaskugel hätten die CFOs vor allem in diesen Zeiten gerne, um schnell auf die sich verändernden Rahmenbedingungen durch die Pandemie und die Finanzlage der Firma reagieren zu können. Die meisten Projekte in der Konzeptionsphase sind digitale Anwendungen rund um Advanced Analytics und Predictive Forecasting (je 21 Prozent), wie die Studie "Die Corona-Krise als Wendepunkt - Wie verändert sich die CFO-Agenda?" der Managementberatung Horváth & Partners   zeigt. Dafür wurden weltweit über 200 Finanzvorstände und kaufmännische Geschäftsführer zu Entwicklungen im Finanzbereich befragt.

Erholung vom Corona-Schock in Sicht

Nach ihrer Prognose gefragt rechnen die Finanzentscheider langfristig mit einer wirtschaftlichen Erholung. Jedes dritte Unternehmen braucht zwar voraussichtlich etwas länger dafür, doch jede vierte Firma glaubt, das Vorkrisenniveau schnell wieder zu erreichen. 19 Prozent rechnen mit einem Auf und Ab aus Schocks und Erholungsphasen. 16 Prozent hingegen zählen sich zu den Profiteuren der Corona-Krise. Diejenigen, die auch langfristig mit Verschlechterung oder Stagnation auf geringem Level rechnen, sind mit sieben Prozent in der Minderheit.

Schub für Digitalisierung

Wenn die Zukunft auch noch vernebelt ist, zumindest haben die Finanzentscheider einen guten Überblick über Möglichkeiten und Technologien der Digitalisierung - nur drei von zehn bezeichnen dies als Herausforderung. Doch viele Unternehmen konzentrieren sich derzeit ausschließlich auf die Digitalisierung der Zusammenarbeit im Tagesgeschäft. Das Digitalisieren der Kernprozesse des Finanzbereichs wird demgegenüber etwas vernachlässigt. 81 Prozent glauben, dass Homeoffice und virtuelle Meetings auch künftig zunehmen. 78 Prozent empfinden die Einführung neuer Zusammenarbeitsmodelle als herausfordernd.

Strukturelle Grundvoraussetzungen nicht ausreichend

Bei 38 Prozent der befragten Unternehmen fehlen das Mindset und die kulturellen Voraussetzungen für eine ganzheitliche digitale Transformation. 77 Prozent sehen für den Umgang mit der Digitalisierung fehlende Kompetenzen bei ihren Mitarbeitern. Dennoch haben drei Viertel der Befragten keine Veränderung in der organisatorischen Verankerung geplant. Unternehmen befürchten, dass eine Reorganisation zu viel Störungen in einem volatilen Umfeld bringt. Diese Argumentation greift aber laut den Studienautoren zu kurz, denn Digitalisierungspotenziale können nur voll ausgeschöpft werden, wenn bestehende traditionelle Organisationsstrukturen aufgebrochen werden. Oft werde Digitalisierung auch mit einem Stellenabbau verknüpft, merken 29 Prozent der Finanzexperten an. Nur jeder Zehnte plant Neueinstellungen.

Die Rolle des CFOs hat sich gewandelt - vom Mitgestalter zum Treiber von digitalen Veränderungen. So sehen sich mittlerweile 35 Prozent der CFOs, im vergangenen Jahr waren es erst 20 Prozent. Den Schlüssel zum Erfolg von Transformationsmaßnahmen in Finanzorganisationen bildet vor allem der CFO, der die gezielte Umsetzung antreibt und verantwortet. Leider nehmen die Finanzchefs diese Rolle noch zu zögerlich an, so die Studie.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: