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 (Bild: SXC.hu/Abdulhamid Al Fadhly)
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Webinare, Webcasts, Webkonferenzen: Wie das Zukunftsgeschäft mit Wissen wirklich wird

08.10.2010 - Die Ressourcen Zeit und Reisebudgets werden knapper. Statt Mitarbeiter tagelang auf Fachkonferenzen oder -messen zu schicken, setzen Unternehmen daher verstärkt auf Online-Events zur Wissensvermittlung. Welche Formate den Markt künftig prägen werden, entscheiden die Unterschiede bei der Anwendung.
Online-Events boomen. Ob als Webkonferenzen, Webinare oder Webcasts - so vielfältig wie die technischen und didaktischen Potenziale der Live-Kommunikation im Web sind auch die Formate und ihre Bezeichnungen. Wer sich das Thema und seine Möglichkeiten erschließen will, muss also mit einer gewissen Unschärfe leben.

Die beste Definition liefert noch der Web Conferencing Blog   der Agentur Publicare, die aus der Not, eine Web-Conferencing-Software für den eigenen Bedarf auszuwählen, die Tugend einer Informationsplattform für alle Rat Suchenden in Sachen Web-Conferencing gemacht hat. Hier die Definitionen in Kurzform:
  • Als Web Conference klassifiziert der Web Conferencing Blog nicht-öffentliche Meetings mit einem Fokus auf Zusammenarbeit im Web. In der Reinform der Webkonferenz kann jeder Teilnehmer Inhalte bereitstellen und bearbeiten, d.h. es gibt keine feste Rollenverteilung von Sprecher(n) und Moderator auf der einen und Zuhörern oder Zuschauern auf der anderen Seite. Aber auch Online-Präsentationen in kleiner Runde, bei der jeder Teilnehmer jederzeit Feedback geben kann, zählen zu dieser Kategorie.

  • Im Webinar hingegen sind die Rollen von Sprecher(n) und Moderator auf der einen und Zuhörern oder Zuschauern auf der anderen Seite fest zugeordnet. Die Teilnehmer werden vom Referenten/Moderator persönlich eingeladen und bleiben während des gesamten Webinars (weitgehend) passiv. Feedback von Seiten der Zuhörer und Zuschauer ist hier möglich, doch die dafür nötigen Werkzeuge wie Chat-Funktion, Ad-hoc-Umfragen und Fragerunden unterliegen der Kontrolle des Moderators. Möglich ist in dieser Kategorie auch eine "offene Anmeldung". Geeignete Tools sollten beispielsweise eine Teilnehmerverwaltung, Reporting-Funktionalität sowie ein Archiv mitbringen.

  • Webcasts schließlich sind Live- oder aufgezeichnete Events, die ein großes Auditorium ansprechen - ohne interaktive Elemente, dafür häufig mit Multimedia-Elementen, wie etwa Video-Einspielungen.

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