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Testlauf in Berlin

Netto Deutschland reduziert Prospektwerbung

30.09.2022 Ab Oktober 2022 reduziert die Supermarktkette Netto deutlich den Umfang ihrer Prospekte - zunächst aber nur im Großraum Berlin. Wer mehr Angebote sehen will, muss den QR-Code nutzen.

Vier statt 32 Seiten: Der abgespeckte Netto-Prospekt - mit Hinweis auf die App. (Bild: Netto Deutschland)
Bild: Netto Deutschland
Vier statt 32 Seiten: Der abgespeckte Netto-Prospekt - mit Hinweis auf die App.
Ein Zeichen im Sinne der Nachhaltigkeit will Netto Deutschland  , ein Tochterunternehmen der dänischen Salling Group  , mit dem Testlauf nach eigenen Angaben setzen. Statt bisher bis zu 32 Seiten zu bedrucken und dann als Hauswurfsendung oder als Beilage zu verteilen, streut die Supermarktkette in Berlin künftig doppelseitig bedruckte A4-Flyer, die mit einem weiterführenden QR-Code versehen sind. Wer den Code nutzt, gelangt direkt auf die Online-Version des kompletten Prospektes.

"Wir möchten mit der Reduzierung unseres klassischen Prospektes einen weiteren, wichtigen Schritt im Rahmen unserer Nachhaltigkeitspolitik gehen", sagt Timo Schroedel, Head of Marketing bei Netto. "Im Zuge der stetigen Optimierung unserer Werbekanäle spielte die Suche nach nachhaltigen Alternativen zu dem papierintensiven Prospekt eine wichtige Rolle. Wir sind sicher, dass diese hybride Version eine optimale Verknüpfung zwischen der On-und Offlinewelt unserer Kundinnen und Kunden schafft."

Parallel wird Netto Deutschland weiter die Nutzung der digitalen Werbekanäle ausbauen. Eigene Medien wie die Netto-App, die Netto-Website oder die Auftritte in sozialen Medien sowie digitale Portale spiele dabei eine immer wichtigere Rolle.

Netto betreibt in Deutschland mit mehr als 6000 Mitarbeitenden 343 Märkte in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg. Der Mutterkonzern Salling betreibt auch Netto-Märkte in Dänemark und Polen.
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