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Der Einzelhandel setzt auf mobile Technologien
30.07.2019 Mobile Technologien, wie etwa Mobilgeräte für POS-Systeme oder zur Bestandsverwaltung, sind im Einzelhandel sehr verbreitet. Und die Investitionen sollen noch steigen.
Konsens unter den Befragten ist auch, dass mobile Technologien dem Einzelhandel große Vorteile verschaffen: 91 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass mobile Technologien den Verkaufsprozesses rationalisiert und dadurch den Umsatz erhöht haben. Ebenso viele gaben an, dass der Einsatz mobiler Technologien ihre Marke wettbewerbsfähiger gemacht hat. Bereiche, die laut Studie am meisten davon profitieren, sind die Bestandsplanung und -verwaltung, der Point-of-Sale sowie die Kundenzufriedenheit. Die drei meistverwendeten mobilen Technologien im Einzelhandel sind kostenloses WLAN (79 Prozent), unternehmenseigene mobile Geräte für die Mitarbeiter (71 Prozent) und Mobilgeräte für den Point of Sale (65 Prozent).
Zu den konkreten Vorteilen mobiler Technologien befragt, berichteten 58 Prozent der Studienteilnehmer, dass sich vor allem die Kundenzufriedenheit verbessert hat. Die Möglichkeit, Kunden virtuell Artikel zu zeigen, die nicht auf Lager sind, war die zweithäufigste Nennung (52 Prozent). Auch auf Seiten der Mitarbeiter wird die Nutzung mobiler Technologien wertgeschätzt, denn am dritt- und vierthäufigsten nannten die Befragten die Vorzüge für das Team: Effizientere Zusammenarbeit (51 Prozent) sowie mehr Produktivität, Zufriedenheit und Motivation (49 Prozent) unter den Mitarbeitern. Nahezu alle Teilnehmer der Befragung (99 Prozent) planen aufgrund dieser guten Erfahrungen, in den nächsten Jahren die Nutzung von Mobilgeräten in den Ladengeschäften zu erhöhen.
Herausforderungen bei der Verwaltung von Mobilgeräten
Zu den größten Herausforderungen bei der Einführung mobiler Geräte im Einzelhandel gehören laut Studie die Sicherheit und Compliance (37 Prozent), die Verwaltung mehrerer Geräte und verschiedener Logins (37 Prozent) sowie die Integration mobiler Technologien in bestehende oder ältere Systeme (35 Prozent). Innovative Technologie kann das Einkaufserlebnis im Einzelhandel nur dann beleben, wenn sie reibungslos funktioniert. Daher ist es wichtig, dass die Geräte gut verwaltet werden. Entsprechend stimmen 91 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Lösungen für das mobile Gerätemanagement (MDM) von Vorteil für die Verwaltung von Technologien in ihren Ladengeschäften sind oder wären. Die befragten IT-Verantwortlichen, die MDM-Lösungen einsetzen, gaben an, jährlich rund ein Viertel der Zeit (24 Prozent) und ebenso viel Geld (25 Prozent) dank der Lösung einsparen zu können.Die Tatsache, dass rund die Hälfte der befragten Einzelhändler (48 Prozent) bei den genutzten Geräten auf eine Mischung aus Apple, Windows und/ oder Android setzt, lässt vermuten, dass Gerätemanagement auch in Zukunft ein sensibles Thema bleiben wird. Denn die Studie zeigte auch: Geschäfte mit gemischten Geräteumgebungen haben eher Schwierigkeiten bei der Verwaltung von Funktionalitäten und Logins sowie bei der Sicherheit und Compliance, als Geschäfte, die nur auf eine Marke setzen.
