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Studie: Smartphones verderben Offlinehändlern den Kaufabschuss

07.05.2014 Europäische Verbraucher vertrauen mehr auf die Expertise ihres Smartphones als auf die des stationären Handels. 32 Prozent der Verbraucher haben bereits einen Kauf abgebrochen, nachdem sie noch im Laden nähere Informationen zu einem Produkt mobil abgerufen haben. Und das, obwohl sie mit einer konkreten Kaufabsicht in den Laden gekommen sind. Das ist das Ergebnis der Untersuchung "Mobile Shopping 2014" des Performance-Marketing-Anbieters Tradedoubler  .

Die Studie zeigt auf, dass sich Verbraucher stark von dem Informationsangebot des mobilen Kanals beeinflussen lassen. So verlässt ein Fünftel ein Geschäft nach der Konsultation des Smartphones, um ein Produkt in einem anderen Geschäft zu kaufen. Ein weiteres Fünftel bricht den Kauf komplett ab und 22 Prozent der Befragten entschließen sich noch im Geschäft für den Onlinekauf. Insgesamt lassen sich also über 60 Prozent der Verbraucher im Geschäft von ihrem geplanten Kaufpfad abbringen. Nur 19 Prozent kaufen das Produkt anschließend auch in dem Geschäft, in dem sie sich befinden.

Generell nutzen 44 Prozent ihr Smartphone zum Browsen während des Shoppings. Dabei nutzt fast die Hälfte der Befragten ihr Smartphone, um Preise zu vergleichen. Ein Drittel der Preisvergleicher kauft in der Folge ein anderes Produkt als das ursprünglich geplante.

"Händler müssen das Smartphone-Verhalten als Chance sehen, ihre Verkäufe online wie offline anzukurbeln und den Kunden beim letzten Schritt auf seinem Kaufpfad abzuholen", schlussfolgert Björn Hahner , Country Manager Deutschland bei Tradedoubler. "Nur wer kanalübergreifend - mobil, online und stationär - denkt, kann gegen die Konkurrenz bestehen und Konversionen auf allen Kanälen erzielen."
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