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Crosschannel-Marketing: Von der E-Mail ins stationäre Ladengeschäft
28.06.2013 Crosschannel-Marketing wird künftig zum bedeutenden Faktor für erfolgreiches Handelsmarketing. Egal ob der Verkauf im Ladengeschäft oder im Webshop erfolgt: Marketer verfügen bereits heute über Ansätze zum erfolgreichen 1:1-Marketing.
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Marketing-Maßnahmen, die dieser Entwicklung Rechnung tragen und die Kunden dort abholen, wo sie sich aufhalten, erlauben den Aufbau einer intensiven und langfristigen Beziehung zum Kunden über alle Kanäle. Um den Kunden in ein Ladengeschäft in der Nähe zu locken und ihn dort zum Kauf zu bewegen, gibt es verschiedene Strategien, wie das kanalübergreifende Marketing die Hürden bei diesem Ansatz strategisch umgehen kann.
Vier unterschiedliche Ansätze sollten Marketing-Entscheider in Betracht ziehen:
1. Anpassung an den Kunden als Schlüssel zum Erfolg
Vor der Maßnahmenplanung empfiehlt es sich, die vorhandenen EMail-Adressen und die entsprechenden Opt-Ins auf deren Qualität hin zu überprüfen. Dabei wird in Unternehmen häufig die Ansicht verfolgt, je größer die Liste der vorhandenen EMail-Adressen potentieller Kunden, desto erfolgreicher könnte das EMail-Marketing sein. Der Kauf von Adresslisten kann zunächst verlockend sein, allerdings bestehen dort immer verschiedene Risiken ebenso wie Probleme mit der Qualität der Daten. Das Einverständnis des Kunden zur Kontaktaufnahme ist eine notwendige Voraussetzung - so kann sichergestellt werden, dass der Kunde seine bevorzugten Kanäle und Inhalte etwa durch einen Hinweis auf Preference Center selbst mit beeinflusst.Gleichzeitig werden zentrale rechtliche Anforderungen erfüllt. Die Analyse der bereits vorhandenen Zustimmungen zur Kontaktaufnahme per E-Mail erfasst den konkreten Kanal, über welchen das Einverständnis erteilt wurde, ebenso wie das konkrete Feld auf der Homepage, über das die Adresse gewonnen wurde. Auf Basis dessen lässt sich der Optimierungsbedarf identifizieren, um eine hohe Qualität der vorhandenen EMail-Adressen zu garantieren.
Um den Erfolg von E-Mails nachvollziehen zu können, integrieren Marketingverantwortliche darin Tracking-Links oder Gutscheine. In einem nächsten Schritt wird sichergestellt, dass die zur Verfügung gestellten Botschaften auf die (Kauf-)Interessen und Kommunikationsgewohnheiten des Kunden abgestimmt sind. Die Überprüfung vorhandener Stammdaten ist hier essentiell: gerade bei Marketing-Maßnahmen für ein bestimmtes Ladengeschäft sollte der Kunde in der Nähe dieses Geschäfts wohnen.
| So erzeugen Sie Relevanz in Ihren Botschaften |
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Mit einem Willkommensprogramm per E-Mail für Neukunden können zusätzliche Informationen rund um eine E-Mail-Adresse gewonnen werden. Daraufhin lassen die Daten aus vergangenen Einkäufen, angeklickten Links, geöffneten E-Mails und verwendeten (mobilen) Endgeräten eine Menge an wertvollen Rückschlüssen zu. Mit dem automatisierten Versand von personalisierten Geburtstags-Glückwünschen in Verbindung mit einem Sonderrabatt setzen Unternehmen gezielte Anreize zur Erhöhung der Attraktivität eines Ladengeschäfts. Eine professionelle Erscheinung in E-Mails erzeugt bei dem Kunden eine angenehme Verbindung mit einem Produkt oder der Filiale. Hierfür bietet sich ein weiteres Kriterium für die Betrachtung des Kundenkreises an - die Nutzung mobiler Endgeräte.
2. Mobile Endgeräte gewinnen weiter an Bedeutung
Bereits heute öffnen Nutzer laut einer Return Path-Studie etwa 40 Prozent ihrer E-Mails auf mobilen Endgeräten. Vor der Entscheidung für einen strategischen Kommunikationsansatz, überprüft die mobile Öffnungsrate von E-Mails durch die Empfänger im eigenen Verteiler. Werden auch in der eigenen Zielgruppe viele E-Mails mobil gelesen, empfiehlt sich die Optimierung dieses Kanals in einem nächsten Schritt.Der Aufwand kann für die meisten mobilen Endgeräte in Grenzen gehalten werden. Bei einem eher gemischten Empfängerkreis oder mehrheitlichen Empfängern mit Android-Endgeräten eignet sich wegen der beträchtlichen Anzahl unterschiedlicher Endgerätehersteller und E-Mail-Clients eher ein responsives Design. Die darauf basierende E-Mail nutzt HTML 5 oder und CSS3 und passt die Darstellung der Inhalte auf die entsprechenden Maße des Endgeräts an. Insbesondere der Gerätetyp ist von Bedeutung, da von diesem die Breite des Bildschirms abhängt, für die das mobile E-Mail-Angebot entwickelt wird.
Werden diese Aspekte bezüglich der Endgeräte bedacht, erhält der Nutzer ein ansprechendes visuelles Erlebnis via E-Mail. Durch diese Vorgehensweise steigt die Bereitschaft des Kunden auch für andere Kanäle, das Opt-In zu erteilen. Die Ressourcen sozialer Netzwerke sollten nicht vernachlässigt werden. Auch dort bieten sich verschiedene Ansätze mit zukünftigen oder bereits bestehenden Kunden, Kontakt aufzubauen und zu pflegen.
Und auch die SMS ist immer noch ein erfolgreiches Tool zur direkten Kundenkommunikation.
| Zehn Methoden, mobile Kommunikation per SMS aufzubauen |
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| Dieser Beitrag ist eine Vorveröffentlichung aus dem iBusiness Dossier 'Multichannel-Commerce', das iBusiness-Nutzer kostenlos online anfordern können. |
3. Potential sozialer Netzwerke
Bei Facebook sind aktuell über 25 Millionen Deutsche vertreten - etwa ein Drittel aller Deutschen. Bestehende Profildaten aus sozialen Netzwerken formen ein umfassendes Bild des Kunden. Zusätzliche Daten lassen sich durch die Anmeldung mit dem Profil aus sozialen Netzwerken ("mit Facebook anmelden") gewinnen.Für ein verbessertes Targeting gewähren dann zudem Stammdaten wie Geschlecht, Alter und Wohnort weitere Einblicke. Weitere Informationen wie Interessen und Vorlieben ihrer Kunden sind ebenso nutzbar für Unternehmen, indem sie die Hobbies, Sportarten und "Gefällt-mir"-Angaben bezüglich bestimmter Marken betrachten. Eine weitere Möglichkeit zur gezielten Kommunikation zu stationären Geschäften ergibt sich durch einen Umzug.
| So erkennen Sie einen guten Social-Media-Berater |
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Ein seriöser Social-Media-Berater
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Da Daten auf Facebook vor allem Freunden und Verwandten zugänglich sind, werden diese mit höherer Regelmäßigkeit und höherem Wahrheitsgrad aktualisiert als etwa Kundenprofile. Wird ein Umzug vermerkt, kann die Eingewöhnung des Nutzers in die neue Gegend verschönert werden, indem ein Unternehmen beispielsweise eine Botschaft mit dem Hinweis auf eine nahegelegene Filiale eines Geschäfts versendet, in der der Neubürger einen speziellen Rabattgutschein vor Ort einlösen kann. Die Einlösung der Gutscheine kann dabei mittels Conversion-Tracking nachvollzogen werden. Damit lässt sich erkennen, wie häufig die adressierten Personen eine bestimmte erwünschte Aktion ausführten. Social Media liefert damit eine einzigartige Vielfalt an Daten, die sich perfekt in andere Kanäle integrieren lässt.
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Die Bedürfnisse des Kunden lassen sich auch durch einen Hinweis per E-Mail auf den jeweiligen Storefinder unterstützen. Ist ein bestimmtes Produkt in einem Geschäft nicht vorrätig, kann darüber auch die Verfügbarkeit in der nächstgelegenen Filiale überprüft werden.
4. Marketing mit Fokus auf die Bedürfnisse des Kunden
Auf lange Sicht sollten die Gewohnheiten für zukünftige Nutzer und Trends im Auge behalten werden, um das Marketing an die Bedürfnisse des Kunden anzupassen. Indem der Kunde relevante, individuelle Informationen und ein professionelles Erscheinungsbild in E-Mails von einem bestimmten Geschäft in seiner Nähe erhält, wird die Loyalität des Kunden für dieses Geschäft gestärkt. Für die Gestaltung konstruktiver Beziehungen muss der Kunde an dem Punkt innerhalb der Customers Journey abgeholt werden, an dem er sich befindet.Zur Dauerhaften Bindung des Kunden und zur regelmäßigen Kommunikation mit ihm sind Newsletter immer noch die erste Wahl.
| Newsletter: Handlungsanleitungen für erfolgreiche 1:1-Kommunikation |
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Wurde eine Marketingkampagne erfolgreich durchgeführt, wird in Unternehmen tendenziell ein wichtiger Aspekt vernachlässigt: die Herausforderung abgeschlossene Kampagnen zu evaluieren. Nur wenn dieser Schritt nicht aus Zeit- oder Ressourcenmangel vernachlässigt wird, können Prozesse sinnvoll optimiert werden. Mit einer kanalübergeifenden Plattform wird das spezielle Optimierungspotential für jeden Kanal einzeln als auch für die Botschaften über verschiedene Kanäle hinweg identifiziert.
Je nachdem auf welchen Kanal und für welche Informationen ein Kunde besonders empfänglich ist, können darüber zusätzliche und individuell angepasste Botschaften versandt werden. Gerade wenn ein Marketing-Ziel darin besteht, einen lokalen Zusammenhang zu einem Ladengeschäft herzustellen, sollte sich dies in der Kommunikation mit dem Kunden wiederspiegeln.
