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Unternehmen wissen zu wenig über gesetzlliche Regelungen beim E-Mail-Marketing
03.06.2008 Eine österreichische Umfrage zeigt: Die rechtlichen Feinheiten des E-Mail-Marketing sind einer großen Mehrheit der Werbungtreibenden kaum bekannt - auch hierzulande müssen Werbetreibende sich kontinuierlich über die juristischen Voraussetzungen informieren.
Muss in der Alpenrepublik nach Meinung von Dialog-Mail noch nachgearbeitet werden, sehen deutsche Experten ebenfalls Klärungsbedarf. So veranstaltet etwa der DDV Workshops zu Rechtsfragen, die auch Nicht-Mitgliedern offenstehen. In grundlegenden Fragen seien die Kunden informiert, in speziellen Fragen - so bei Opt-Ins - gebe es allerdings immer wieder Mißverständnisse, so Sebrus Berchtenbreiter vom Council Digitaler Dialog des DDV . Die verheerenden Ergebnisse der österreichischen Untersuchung erklärt der DDV-Experte mit Veränderungen der dortigen Rechtslage in den letzten fünf Jahren. Die betrafen teilweise auch deutsche Unternehmen. Etwa, wenn sie in Österreich Business-Adressen kauften, die sie dann aber ab einem bestimmten Zeitpunkt hierzulande nicht mehr verwenden durften.
Dennoch will auch der DDV beim Thema E-Mail-Marketing am Ball bleiben. "Es gibt durchaus noch Hausaufgaben zu erledigen", so Berchtenbreiter gegenüber iBusiness. Dies betreffe nicht nur die rechtliche Seite, sondern auch die Erhebung verlässlicher Kennzahlen. Diese Daten seien notwendig, um auch den rechtlichen Schulungsbedarf optimal auf die Branche abstimmen zu können. Auch in Österreich will Dialog-Mail in ein bis zwei Jahren den Test wiederholen, um so das Know-how bei den Werbungtreibenden zu erhöhen.
