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BITKOM prognostiziert Umbrüche im Telekommunikationsmarkt.
14.11.2006 Auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt finden derzeit starke Verschiebungen statt. Während die Umsätze mit Sprachdiensten sinken, treiben die Datendienste den Telekommunikationsmarkt voran.
Im Vergleich zum Vorjahr machen die Unternehmen mit Festnetz-Gesprächen in diesem Jahr 4,5 Prozent weniger Umsatz und kommen auf 18,8 Milliarden Euro. 2007 soll dieser Teilmarkt um weitere 5,5 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro sinken. Der Markt ist gesättigt. Laut Verbandsvorsitzendem Bernhard Rohleder könne man mit Gesprächen zwar im Festnetz Geld verdienen, aber "kein Umsatzwachstum mehr erzielen".
Der Mobilfunk-Markt legt laut BITKOM aktuell um zwei Prozent auf 23,9 Milliarden Euro zu. 2007 soll er ein leichtes Plus von einem Prozent auf 24,1 Milliarden Euro erreichen. "Auch in der Mobilkommunikation beginnt der Umsatz mit Gesprächen zu sinken, mobile Daten- und Multimediadienste sind die treibende Kraft", argumentiert Rohleder.
Bei Festnetzdatendiensten rechnet BITKOM mit einem Boom: Hier macht die Branche dieses Jahr 11,6 Milliarden Euro Umsatz. Das entspricht einem Plus von acht Prozent. 2007 werde das Wachstum hier 6,5 Prozent (12,3 Milliarden Euro) betragen.
