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Studie: Kunden wollen mehr Bankservices mobil erledigen
16.10.2007 Eine aktuelle Europa-Studie fand heraus, dass Bankkunden sich weltweit nach mehr Mobil-Services sehnen. Der Wunsch danach ist in den untersuchten europäischen Ländern aber unterschiedlich ausgeprägt.
Die wichtigsten Mobil-Features, die Bankkunden sich wünschen: Sechs von zehn Kunden würden gerne ihren Kontostand per Handy abrufen. Knapp die Hälfte (49 Prozent) geht es um Sicherheit bei Kartenklau: Sie hätten gerne die Möglichkeit, ihre Karten mobil sperren zu lassen. Und 44 Prozent würden gerne bei einem potenziellem Kontobetrug mobil benachrichtigt werden. Jeder Dritte hätte auch gerne eine Benachrichtigung, sobald nur noch ein Mindestguthaben auf dem Konto ist (35 Prozent) oder sobald das Konto überzogen ist (31 Prozent).
Eher wenig begeistert zeigen sich Kunden darüber, per Mobilfunk Marketing- und Werbebenachrichtigung zu erhalten. Informationen über neue Angebote oder den aktuellen Börsenkurs holen europäische Bankkunden offenbar lieber auf anderem Wege ein.
So groß der Wunsch nach Mobilen Services ist, so einig sind sich auch die Befragten darüber, dass die Bank die Dienste kostenlos anbieten sollte. Nur ein Drittel der Befragten wäre bereit für das Mobilangebot zu bezahlen. Am größten ist die Bereitschaft zu Nutzungsgebühren bei sicherheitsrelevanten Features: Für Kontobetrugsalarm ist die Bereitschaft am höchsten (33 Prozent). Auf Platz zwei und drei folgen die Kartensperrung (29 Prozent) und Zahlungsmöglichkeit per Handy (26 Prozent). Kontoinformationen oder Informationen zu neuen Produkten der Bank fordern die Kunden allerdings ohne Gebühr.
Für die Studie wurden im November 2006 insgesamt 1250 Mobilfunknutzer aus fünf europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien) befragt. Pro Land wurden 250 Internet-basierte Fragebögen verteilt. Die Umfrage wurde im Auftrag von Sybase 365 durch das unabhängige britische Marktforschungsunternehmen Loudhouse Research durchgeführt.
