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Zukunft der Sichtbarkeit: Google bringt Venice, Twitter die Tailored Trends

13.06.2012 Sowohl Twitter   als auch Google   bestätigen mit zwei Neuerungen, dass es an lokaler und sozialer Relevanz in der Nutzeransprache kein Vorbei mehr gibt: So bringt Twitter die Tailored Trends  .

Das bedeutet: Der Anzeige der am intensivsten diskutierten Themen im Microblogging-Dienst liegt zukünftig auch eine Ortsmarke zugrunde, so dass Nutzer je nach Standort andere Trendthemen erhalten. Auch wem der Nutzer folgt - also eine soziale Komponente - soll in die Erstellung der maßgeschneiderten Trends mit einfließen.

Google indes hat mit seinem jüngsten Update Venice die lokale Relevanz einer Suchanfrage zum extrem schwerwiegenden Rankingfaktor erhoben. Die Folge ist: Nutzer an verschiedenen Orten werden nicht mehr die gleichen Ergebnisseiten sehen, sondern individuelle Treffer mit den für ihren Standort relevanten Ergebnissen.

Das macht es SEOs künftig schwer möglich, noch das Versprechen einer Toppositionierung an Kunden abzugeben, da das Ranking je nach Nutzerstandort variiert. Auf Treffer-Platz eins zu stehen wird ein lokal begrenztes Phänomen. Rechnet man noch den Trend ein, dass Suchergebnisse zusätzlich mit sozialen Daten aus den Kontakten des Nutzers angereichert werden, so bedeutet das: Die Entwicklung geht dahin, dass keine zwei Nutzer künftig noch die gleiche Ergebnisseite zu sehen bekommen. Das klassische SEO-Versprechen des Platzes an vorderster Stelle weicht dem Zwang zu ständigem lokalen und sozialem SEO.
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