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Pricing: So entwickeln sich die Preise vor Weihnachten

03.12.2014 Insbesondere bei den beliebtesten Weihnachtsgeschenken steigen die Preise kurz vor Weihnachten enorm. Onlinehändler sollten sich darauf einstellen, um keine Margen zu verschenken. Das geht aus dem aktuellen MarketIntelligence-Report vom Anbieter für Market- und Product-Intelligence im E-Commerce Webdata Solutions    und der Strategieberatung Conomic   hervor.

 (Bild: Kevin Dooley/Flickr)
Bild: Kevin Dooley/Flickr
Bild: Kevin Dooley/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Die beiden Unternehmen nahmen die vier Warengruppen Beauty, Lifestyle, Elektronik, Spielwaren im Zeitraum von Oktober 2013 bis Oktober 2014 unter die Lupe. Das Ergebnis: Die Wahrnehmung täuscht nicht - insbesondere bei den beliebtesten Weihnachtsgeschenken steigen die Preise kurz vor Weihnachten enorm:

Parfüm:
Bei Parfüm ziehen die Preise ab Ende Oktober an. Anfang Dezember haben die Damendüfte eine fast 12-prozentige Preissteigerung erfahren. Dagegen liegen die Preise gegen Ende Oktober mit -8 Prozent deutlich unter dem Durchschnittspreis.

Elektronik:
Über Elektronik-Artikel werden die Kunden in den Shop gelockt. Daher sind sie eher Teil der vorweihnachtlichen Preisaktionen. Zu beobachten ist, dass die Preise sich besonders den gesamten November auf einem hohen Preisniveau von 10 Prozent über dem Basispreis befinden, während die elektronischen Produkte pünktlich ab dem 01. Dezember günstiger werden. Bis Weihnachten ergibt sich somit eine Preissenkung von insgesamt 18 Prozent, im Vergleich zu Anfang November. Ausnahmen sind jedoch beliebte Trend-Artikel wie das iPhone. Hier werden die Preise bis Weihnachten konstant hoch gehalten. Danach beginnt insbesondere bei älteren Modellen ein starker Preisverfall.

Spielwaren:
Auch bei Spielwaren steigen die Preise vor Weihnachten an. Von Anfang November bis Weihnachten erhöhen sich die Preise kontinuierlich, was eine Steigerung von insgesamt +12 Prozent bedeutet.

Lifestyle:
Die Lifestyle-Produkte stehen in der Vorweihnachtszeit weniger im Fokus des Preiskampfes. Während die Preise im Oktober auf einem ähnlich hohen Preisniveau bleiben, steigen sie im November leicht an und finden Anfang Dezember ihren preislichen Höhepunkt von +4,5 Prozent. Während der Vorweihnachtszeit erfahren die Lifestyle-Produkte eine Preisminderung um - 2 Prozent. Hier zeigt sich eher im Frühjahr und Sommer eine saisonale Abhängigkeit.
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