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Mobile Enterprise: Welche Apps in Auftrag gegeben werden und wer das Geld dafür ausgibt
04.04.2014 Es sind die IT-Systemhäuser und -Berater, die vom Trend der deutschen Unternehmen profitieren, ihre Unternehmen mobil aufzustellen: Schon über 50 Prozent der Industrie-Unternehmen und fast 60 Prozent der Unternehmen aus dem Banken-, Dienstleistungs- und B2C-Sektor haben eine Mobile-Enterprise-Strategie im Unternehmen verankert. Diese ist in den meisten Fällen als Teil der IT-Strategie definiert. Und fast zwei Drittel aller Befragten erwartet durch Mobile Enterprise mehr Erfolg für das eigene Unternehmen.
Aber nur 20 Prozent der Organisationen, die keine Mobile-Enterprise-Strategie haben, statten ihre Mitarbeiter mit Smartphones oder Tablet-PCs aus, um beispielsweise Kundeninteraktionen abzuwickeln.
Der mobile Nutzungsgrad (der tatsächliche Anteil der Mitarbeiter die schon mobil auf Daten und Unternehmensprozesse zugreifen können) liegt in der Industrie bei mehr als 50 Prozent, in Banken und Dienstleistungsunternehmen bei 40 Prozent.
Das bedeutet: Die Industrieunternehmen sind im Rahmen ihrer Umsetzung von mobile Enterprise tendenziell weiter fortgeschritten.
Auch in den einzelnen Unternehmensbereichen gibt es Unterschiede: Während das Management, der Vertrieb sowie Produktion und Leistungserbringung sehr häufig mobile Lösungen nutzen, werden diese in der Entwicklung sowie im Personalmanagement noch sehr wenig eingesetzt.
Die größten Hürden im Zusammenhang mit Mobile Business und Mobile Enterprise sind für die meisten Unternehmen Sicherheit sowie Datenschutz und in diesem Zusammenhang Governance- sowie Compliance-Anforderungen. Für etwas mehr als ein Drittel der Befragten ist Bring Your Own Device (BYOD) ein sehr großes Hemmnis.
