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Ökosysteme, seziert (I): So schaffen Amazon und Co den perfekten Kunden-LockIn
Bild: ImaArtist/Pixabay

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TL;DR
Ökosysteme mit Kunden-LockIn zeichnen sich meist durch mehrere von insgesamt sieben Eigenschaften aus, die den Nutzer binden - diese Eigenschaften sind teils geplant, teils organisch gewachsen.
Schaut man sich den monolithischen ECommerce- und Entertainment-Riesen an, der Amazon heute ist, kann man sich durchaus schon mal fragen: War dieses gigantische Ökosystem, das von vorne bis hinten als gigantische Kundenbindungsmaschine aufgezogen ist, von Anfang an so geplant? Hatte Jeff Bezos stets den Plan, einen Kundenservice aufzubauen, der so reibungslos funktioniert, dass sich Bestellung bei einem Mitbewerber daran messen lassen muss? Hatte er immer vor, seinen Shop durch ein Musikstreaming-, EBook- und VideoOnDemand-Programm zu erweitern? War geplant, dass diese Dienste den Mitgliedern einer Premiummitgliedschaft weitgehend kostenlos zur Verfügung stehen - mit umfangreichem Gratisversand obendrauf? Und war dieser Premiumdienst namens Prime schon immer geplant?

Höchstwahrscheinlich nicht. Aber Amazon ist ein Musterbeispiel für einen Kunden-LockIn, vielleicht das beste, das es aktuell gibt. Der analytische Vergleich mit anderen Online-Plattformen zeigt, wie ein funktionierender Kunden-LockIn funktioniert und was vor allem den deutschen Plattformen fehlt.

"Die vielen Effekte eines LockIn-Systems wie Amazon sind nicht alle bewusst geplant gewesen, sondern entstehen natürlich - das Unternehmen ist kaum mit dem Vorsatz eines kundenbindenden Ökosytems gestartet", sagt Professor Dr. Ralph Sonntag 'Ralph Sonntag' in Expertenprofilen nachschlagen , Marketing-Experte und Hochschullehrer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . "Diese Aspekte entstehen mit der Zeit und kommen verstärkt mit dem Wachsen des Unternehmens auf. Ein LockIn ist zunächst nicht Unternehmensziel, aber er entsteht dann, wenn man als Firma in einer Wachstumsphase ist und sich die Frage stellt: 'Wie kann ich meine Kunden halten?'" Gerade die großen US-Online-Unternehmen haben sich hier mit effektiven Strategien hervorgetan, an denen sich deutsche Firmen nach wie vor schwertun - und das ist kein Zufall.

Denn der Inbegriff der Kundenbindung ist das Monopol - und das Internet

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