Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Second Life: Handel- und Erotikangebote haben die meisten Nutzer
12.06.2007 Die Leere, die in den deutschen Angeboten in Second Life gähnt, ist sehr unterschiedlich verteilt. Vor allem Shop-Angebote schneiden relativ gut ab.
Die Detailauswertung zeigt, dass es neben Handels- und Sexangebote einzelne Locations waren, auf denen sich relativ viele Avatare tummelten. In der Regel waren das diejenigen, in denen sich Avatare Linden-Dollars durch ihre Anwesenheit verdienen konnten ('Camping-Chairs', 'Dance-Pads'). Einzig auf den Chat-, Club- und sonstigen Communityangeboten lassen sich Avatare manchmal an mehr als einer Hand abzählen, die gleichzeitig online sind.
Ein weiterer limitierender Faktor ist, dass spätestens ab 60 bis 70 Avataren gleichzeitig auf einem Angebot die Responsezeit und die Handhabung nicht mehr erträglich sind. Das bedeutet, dass statistisch keine Ausrutscher nach oben machbar sind. Das drückt natürlich auch die Gesamtauslastung. Was eher gegen Second Life als System spricht, statt gegen ein 3D-Internet.
In der Zeitauswertung zu beobachten war, dass manche Angebote zwar zwischen null und zwei Avataren pendeln, aber zu einem Zeitpunkt dann gut zweistellige Nutzungszahlen aufweisen: Das ist in der Regel dann, wenn in der richtigen Welt für eine SL-Aktion getrommelt worden ist. Second Life, so die Erkenntnis funktioniert also eher wie ein Chat als wie ein Forum: Ohne massives Marketing bleiben die Besucher weg, weil es eben kein zeit-unabhängiges Medium ist. Es müssen gleichzeitig Avatare da sein, dann kommen weitere Avatare hinzu. Deswegen scheinen sich Gemeinschaftsangebote eher zu bewähren als Stand-Alone-Angebote.
