Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Second-Life-Klon: Secret City will mit Reizwäsche für Avatare punkten

von sr

27.07.2007 Second Life bekommt zunehmend Konkurrenz aus deutschen Landen. Nach Twinity ist jetzt mit Secret City bereits der zweite heimische SL-Klon in der Beta-Version gestartet. Bei Letzterem können zahlende Premium-Mitglieder übrigens ihre Avatare individuell mit Unterwäsche ausstatten.

 (Bild: Secret City)
Bild: Secret City
Im Oktober 2007 soll eine ausschließlich für den deutschsprachigen Raum konzipierte VR-Welt online gehen. Name der stark an Second-Life   angelehnten Community ist Secret City  . Betreiber ist die Düsseldorfer Coolspot AG  .

 (Bild: Secret City)
Bild: Secret City

"Second Life hat als First-Mover Türen geöffnet", erklärt Coolspot-Vorstand Roland Bongartz gegenüber iBusiness. "Allerdings spricht dort nur jeder zehnte Avatar auch die Sprache, die man selbst spricht." In der deutschen VR-Welt Secret City dagegen benötigen die Nutzer keine Fremdsprachenkenntnisse. Über dieses Alleinstellungsmerkmal will Bongartz Nutzer gewinnen.

Wie auch bei Second Life gibt es bei Secret City eine kostenloses Basis-Mitgliedschaft. Wer dagegen beispielsweise seinem Avatar Unterwäsche anziehen und Zugang will zu "erotischen Begegnungen mit anderen Avataren sowie Bereichen der Erwachsenen-Unterhaltung, der nur Volljährigen zur Verfügung steht", muss dafür VIP-Mitglied werden und 20 Euro Gebühr im Monat entrichten. In das Erwachsenensegment scheint aber das ganze Angebot zu zielen. Secret City ist "Ein spannendes Abenteuer voller Vergnügen, leidenschaft und Verführungen", so der zentrale Claim.

 (Bild: Roland Bongartz)
Bild: Roland Bongartz

Auch für traditionelle Online-Shops soll die interessant werden. Shopbetreiber können beispielsweise eine Lounge einrichten und dort Avatare über ihre Produkte diskutieren lassen. Wenn dann einer dieser Avatare eine kostenpflichtige VIP-Mitgliedschaft bucht, erhält der Shopbetreiber als eine Art Provision immer die Hälfte des monatlichen Mitgliedsbeitrags. Per Affiliate-Modell sollen auch virtuelle Plakatflächen vermarktet werden.

Den Vorwurf, lediglich ein Plagiat von Second Life anzubieten, will sich Coolspot-Vorstand Bongartz übrigens nicht gefallen lassen: "Die Optik von Häusern kann man nun mal nicht neu erfinden." Secret City biete aber bei der Usability weit mehr als Second Life. So wirken Bongartz zufolge die Bewegungsabläufe der Avatare viel realistischer.

 (Bild: Secret City)
Bild: Secret City

Secret City ist derzeit als Beta-Version online. Die für die VR-Welt erforderliche Software steht zum kostenlosen Download   bereit. Im kommenden Jahr will Coolspot rund 1,5 Millionen deutschsprachige Mitglieder haben, davon rund zehn Prozent zahlende VIP-Members.

Diese Woche hatte bereits das Berliner Startup Metaversum   die erste Beta-Version seines Second-Life-Klons Twinity präsentiert.

Neues gibt es übrigens auch von Second Life selbst zu vermelden. Betreiber LindenLab   hat in seinem Blog   eine neue Richtlinie vorgestellt, nach der ab sofort Glücksspiel in der virtuellen Welt verboten ist. Das Unternehmen begründet diese Maßnahme damit, dass sich LindenLab an die in den USA geltenden Gesetz über Glücksspiel halten müsse. Interessant bleibt, wie die Nutzer dieses Verbot aufnehmen. Haben doch viele SL-Bewohner ihr hart verdienten Linden-Dollars gerne wieder beim Glücksspiel verzockt.

Neuer Kommentar  Kommentare:
kein Bild hochgeladen

Zu: Second-Life-Klon: Secret City will mit Reizwäsche für Avatare punkten

Ich finde es sehr verstörend, dass einem bei der Installation des Clients ungefragt eine weitere Software namens Personal ID installiert wird. Und das gleich so, dass sie bei jedem Systemstart mitgestartet wird.
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: