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Procurement-Studie: Persönlicher Kontakt bleibt für Einkäufer wichtig
21.05.2014 Der persönliche Kontakt zu Dienstleistern und Lieferanten hat für B2B-Einkäufer auch in Zukunft Vorrang vor anonymen, online abgewickelten Beziehungen über EProcurement-Systeme. Dennoch sollten alle relevanten Informationen zu Produkten bzw. Dienstleistungen online abrufbar sein. Das ergibt sich aus einer Umfrage unter Nutzern der Anbietersuche Wer liefert was .
Aus der Umfrage resultiert auch, wie wichtig vertiefende Angaben für Einkäufer sind: So erwarten mehr als zwei Drittel der Befragten, dass alle relevanten Informationen zu Produkten bzw. Dienstleistungen online abrufbar sind, damit die Lieferanten und Dienstleister für sie in Zukunft attraktiv bleiben. Aktuell sieht die Lage jedoch anders aus: Nur 36 Prozent der Einkäufer gaben an, dass sie alle relevanten Informationen zu Produkten bzw. Dienstleistungen online finden.
Um überhaupt gefunden zu werden, sollten Lieferanten bzw. Dienstleister jedoch etwas tun: So erwarten 56 Prozent der Einkäufer, dass Lieferanten und Dienstleister Suchmaschinenoptimierung (SEO) betreiben, um online schnell auffindbar zu sein.
Die Top 3 der Recherche-Tools bzw. -Quellen für die Zukunft im Beschaffungswesen sind: auf Platz 1 "Allgemeine Suchmaschinen" (60 Prozent), gefolgt von "Business-Suchmaschinen" (49 Prozent) und "Website des Anbieters" (48 Prozent).
Mobile Endgeräte kommen bei Einkäufern aktuell selten zum Einsatz. So gab mehr als die Hälfte an, dass ihre tägliche Arbeit nicht durch spezielle Apps erleichtert würde. Davon sagten 66 Prozent, dass sie nicht mit mobilen Endgeräten arbeiten. Für die Zukunft jedoch denkt jeder dritte aller Befragten, dass mobile Endgeräte bei der Lieferantensuche stärker zum Einsatz kommen werden.
Befragt wurden 2.000 geschäftliche Einkäufer.
