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HR-Report: Digitalisierung ändert HR-Strategien

18.01.2017 Die Digitalisierung sorgt dafür, dass sich die HR-Prioritäten in Unternehmen verschieben. So hat sich die Rangfolge der wichtigsten HR-Handlungsfelder im Vergleich zum Vorjahr deutlich verändert: Im neuen HR-Report 2017 vom Personaldienstleisters Hays   steht die Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen auf dem ersten Platz. Auf die Frage, welche Themen am wichtigsten sind, nannten 37 Prozent die Flexibilisierung (Vorjahr: 27 Prozent).

 (Bild: FirmBee / pixabay.com)
Bild: FirmBee / Pixabay
Auf die Frage, welche Themen am wichtigsten sind, nannten 37 Prozent die Flexibilisierung. Noch ein Jahr zuvor belegte dieser Punkt nur den fünften Rang (27 Prozent). Topthema Nummer zwei ist die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur (von 41 auf 36 Prozent). Ebenfalls nach oben geklettert ist die Vorbereitung der Mitarbeiter auf die digitale Transformation. Das Thema stieg von Rang acht im letztjährigen HR-Report auf den dritten Platz (von 16 auf 34 Prozent).

Dagegen sind die beiden Dauerbrenner Führung und Mitarbeiterbindung signifikant abgefallen. Führung sank im Vergleich zum Vorjahr von 33 auf 22 Prozent, Mitarbeiterbindung von 38 auf 30 Prozent. Dies spiegeln die Ergebnisse des sechsten HR-Reports 2017 wider.

Die wichtigste Herausforderung bei der Gestaltung des digitalen Wandels sehen die Befragten im Managen der immer komplexer werdenden Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter (58 Prozent), wie es bei Projekten der Fall ist. Die bestehende Führungskultur an flexible Arbeitsmodelle anzupassen, wird als zweitwichtigste Herausforderung bewertet (53 Prozent).

Die Bereitschaft der Mitarbeiter zu fördern, sich aktiv auf Veränderungen einzulassen, ist das Feld, auf dem die Befragten den höchsten Handlungsbedarf sehen (78 Prozent). Hier sind, wie die Umfrageergebnisse zeigen, in erster Linie mentale Kompetenzen notwendig, deren Vermittlung aber als schwierig erachtet wird: 61 Prozent betrachten es als schwierig, die Mitarbeiter auf die Veränderungen in der Arbeitswelt (61 Prozent) vorzubereiten und ihre Eigenverantwortung zu stärken (54 Prozent).

Der jährlich erscheinende HR-Report basiert auf einer Online-Befragung des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) von 591 Unternehmen sowie Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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