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Handelsverband: Online-Anteil von Lebensmitteln wächst auf bis zu 20 Prozent

28.03.2017 In den kommenden zehn Jahren soll der Online-Anteil am gesamten Lebensmittelhandel auf zehn bis zwanzig Prozent anwachsen. Das zumindest prognostiziert der bayerische Handelsverband   einem Bericht der dpa   zufolge. Dem Sprecher des Verbands, Bernd Ohlmann, nach hinke Deutschland beim Online-Handel mit Lebensmitteln hinterher. Nur 0,8 Prozent aller Lebensmittel werden derzeit in Bayern über das Internet gekauft.

 (Bild: Pexels/Pixabay)
Bild: Pexels/Pixabay
Gerade in Bayern begünstige die Gesetzeslage die Lebensmittelbestellung im Internet: "Weil hier alle Supermärkte um 20 Uhr schließen", begründet Ohlmann. Die Online-Lebensmittelbestellung könnte den Verbrauchern daher zu mehr Flexibilität verhelfen. Gebremst würde die Verbreitung dagegen von der deutschen Schnäppchenjäger-Mentalität - Stichwort Versandkosten - und der aufwendigen und teuren Logistik.

Seit wenigen Tagen werden die Gerüchte um den Start von Amazon   Fresh konkreter: Der US-Konzern wolle in Zusammenarbeit mit DHL im April die Auslieferung frischer Lebensmittel starten, vorerst in Berlin, berichtete das Handelsblatt  . Angesichts der neuen Konkurrenz rät der bayerische Handelsverband Lebensmittelhändlern, sich zweigleisig aufzustellen. Auch wenn nicht jeder Anbieter einen Onlineshop aufbauen könne, "Man muss online zum Beispiel einen Einblick ins Sortiment geben, damit der Kunde dann zielgerichtet ins Geschäft kommen kann."
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