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Web 2.0: Wo die Reise-Branche noch nachbessern muss

17.06.2008 Mittlerweile beschränken sich die interaktiven Reisebüros nicht mehr nur auf klassische ECommerce-Konzepte, sondern erweitern ihre Seiten vermehrt um webzwonullige Funktionen. Auf welchem Stand die Online-Reiseindustrie beim Web 2.0 angelangt ist, zeigt eine iBusiness-Analyse.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Der Reise- und Tourismusmarkt im Internet ist ein Wachstumsmarkt. Das zeigen unterschiedlichste Studien wie beispielsweise der AGOF  , der Beratungsgesellschaft Fittkau & Maaß   oder des Verband Internet Reisevertrieb   (VIR).

Von diesem Kuchen möchte auch die Verlagsgruppe MairDumont   ein Stück abhaben und startet den webzwonulligen Online-Reiseführer Tripwolf.de  . Unterstützung für sein Start-up erhält der Verlag vom Risiko-Kapitalgeber i5invest  .

Tripwolf bietet seinen Nutzern klassische Bewertungs- und Empfehlungs-Funktionen wie Sightseeing-Tipps, Hotelempfehlungen oder Restaurantkritiken. Zudem können die Nutzer eigene Reiseziele eintragen, Fotos hochladen, Reisetagebücher führen und ihre Routen in einer Landkarte zeigen. Auch ein Social Network ist integriert, um die Tipps und Empfehlungen innerhalb der Community verbreiten zu können.

Doch damit beschreitet Tripwolf keine neuen Wege. Auch die Konkurrenten im Online-Reisemarkt wie etwa Expedia  , Reisen.de   oder Opodo   bieten ihren Kunden, mal mehr mal weniger gelungen, ähnliche Funktionen zur Veröffentlichung von nutzergenerierten Inhalten an.

Eine Exklusivumfrage der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen   (F.U.R) zeigt, dass das Web 2.0 von vielen Internetnutzern zwar als Informationsquelle für Reisen bekannt ist, aber kaum genutzt wird. So greifen gerade einmal rund 22 Prozent der befragten Nutzer auf Meinungsportale zurück, um sich über Reiseziele und Hotels zu informieren.

Nur wenig höher ist die Zahl aus der W3B-Studie von Fittkau & Maaß. Hier geben 35 Prozent der befragten Nutzer an, sich über Empfehlungs- und Bewertungsportale zu informieren. Wenn sich die Reisenden online über ihre Ziele informieren, geschieht dies bei fast jedem zweiten Nutzer allgemein über das Internet, ohne spezielle Web-2.0-Angebote zu nutzen (iBusiness berichtete).
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Zu: Web 2.0: Wo die Reise-Branche noch nachbessern muss

Und an welcher Stelle genau muss die Reisebranche nun nachbessern (s. Überschrift des Artikels)? Davon ist im Artikel leider keine Rede mehr. Schade...
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