Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Web 2.0: Wo die Reise-Branche noch nachbessern muss
17.06.2008 Mittlerweile beschränken sich die interaktiven Reisebüros nicht mehr nur auf klassische ECommerce-Konzepte, sondern erweitern ihre Seiten vermehrt um webzwonullige Funktionen. Auf welchem Stand die Online-Reiseindustrie beim Web 2.0 angelangt ist, zeigt eine iBusiness-Analyse.
Von diesem Kuchen möchte auch die Verlagsgruppe MairDumont ein Stück abhaben und startet den webzwonulligen Online-Reiseführer Tripwolf.de . Unterstützung für sein Start-up erhält der Verlag vom Risiko-Kapitalgeber i5invest .
Tripwolf bietet seinen Nutzern klassische Bewertungs- und Empfehlungs-Funktionen wie Sightseeing-Tipps, Hotelempfehlungen oder Restaurantkritiken. Zudem können die Nutzer eigene Reiseziele eintragen, Fotos hochladen, Reisetagebücher führen und ihre Routen in einer Landkarte zeigen. Auch ein Social Network ist integriert, um die Tipps und Empfehlungen innerhalb der Community verbreiten zu können.
Doch damit beschreitet Tripwolf keine neuen Wege. Auch die Konkurrenten im Online-Reisemarkt wie etwa Expedia , Reisen.de oder Opodo bieten ihren Kunden, mal mehr mal weniger gelungen, ähnliche Funktionen zur Veröffentlichung von nutzergenerierten Inhalten an.
Eine Exklusivumfrage der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R) zeigt, dass das Web 2.0 von vielen Internetnutzern zwar als Informationsquelle für Reisen bekannt ist, aber kaum genutzt wird. So greifen gerade einmal rund 22 Prozent der befragten Nutzer auf Meinungsportale zurück, um sich über Reiseziele und Hotels zu informieren.
Nur wenig höher ist die Zahl aus der W3B-Studie von Fittkau & Maaß. Hier geben 35 Prozent der befragten Nutzer an, sich über Empfehlungs- und Bewertungsportale zu informieren. Wenn sich die Reisenden online über ihre Ziele informieren, geschieht dies bei fast jedem zweiten Nutzer allgemein über das Internet, ohne spezielle Web-2.0-Angebote zu nutzen (iBusiness berichtete).
Am: 17.06.2008
