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E-Mail: Wichtigstes Kommunikationstool im Intranet
13.06.2007 Nach einer aktuellen Studie ist E-Mail für 62 Prozent der Befragten das mit Abstand wichtigste Instrument für die unternehmensinterne Kommunikation. Für den Rest der Befragten ist E-Mail genau so wichtig wie das persönliche Gespräch und das Telefonat.
"E-Mail hat sich vom netten Zusatzwerkzeug zur tragenden Säule der unternehmerischen Kommunikation entwickelt. Die Unternehmen sind dieser Entwicklung aber nur bedingt gefolgt. Während die E-Mail-Systeme technisch hochgerüstet wurden, stehen die Mitarbeiter hinsichtlich Arbeitstechnik weiterhin meistens alleine da. Nur wenige haben ein Training über den richtigen Umgang mit E-Mail erfahren", analysierte EMail-Experte Günter Weick . Die Folge sei, dass Dinge per E-Mail abgewickelt werden, für die E-Mail "denkbar ungeeignet" sei.
Immerhin formulieren Unternehmen zunehmend E-Mail-Richtlinien. 66 Prozent der Befragten berichten, dass in ihrem Unternehmen eine E-Mail-Richtlinie existiert. Die Existenz einer solchen Richtlinie gibt scheinbar auch ein Gefühl der Stabilität: 82 Prozent der Mitarbeiter mit EMail-Richtlinie glauben, dass sich innerhalb der nächsten 12 Monate an ihrer Zufriedenheit nichts ändern wird - bei den Unternehmen ohne E-Mail-Richtlinie sind es nur 56 Prozent. "Eine EMail-Richtlinie alleine reicht allerdings nicht aus", mahnt Weick. Sie müsse auch gelebt werden: "Und das ist das Problem. Nahezu alle unserer Kunden hatten EMail-Richtlinien - und gleichzeitig Probleme mit der Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit"
