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Studie: Unternehmen wollen verstärkt in EMail-Marketing investieren

25.07.2007 Laut einer aktuellen Studie geben Werbetreibende immer mehr Geld für EMail-Marketing Kampagnen im B2B-Bereich aus. Auch im B2C-Umfeld birgt EMail-Marketing nach wie vor enormes Potenzial: Haben doch mittlerweile zwei von drei Deutschen eine private EMail-Adresse.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Eine aktuelle Studie von Newswever   zeigt, dass Marketing-Entscheider aus britischen Unternehmen verstärkt in EMail-Marketing investieren möchten. Über die Hälfte der Befragten halten demnach EMail-Marketing für ihr Unternehmen für 'sehr wichtig'(43 Prozent) beziehungsweise 'wichtig' (23 Prozent). Nur 13 Prozent dagegen bezeichnen E-Mail als 'nicht wichtig'.

Laut der Studie stecken 77 Prozent der Befragten mehr Geld in EMail-Marketing als noch vor einem Jahr. Trotzdem bleiben die Ausgaben insgesamt recht gering: Zwei Drittel geben im Schnitt nur zehn Prozent ihres Marketing-Budgets für B2B-EMail-Marketing aus.

67 Prozent sind dazu der Meinung, dass sie mit ihren EMail-Kampagnen in diesem Jahr mehr Empfänger ansprechen können als noch im Vorjahr. 68 Prozent der befragten Entscheider starten mindestens einmal im Monat ein EMail-Kampagne.

In Deutschland dürfen Werbetreibende beim EMail-Marketing im B2C-Bereich auf eine große potenzielle Zielgruppe spekulieren. Laut BITKOM   etwa haben zwei Drittel (61 Prozent) der Über-14-Jährigen in Deutschland inzwischen eine persönliche EMail-Adresse. Männer (69 Prozent) verfügen häufiger über eine EMail-Adresse als Frauen (53 Prozent). "EM-ails haben sich nun endgültig im privaten und beruflichen Umfeld als Kommunikationsform durchgesetzt", erklärt Prof. August-Wilhelm Scheer , Präsident des BITKOM.

Die Nutzung elektronischer Post in Deutschland ist über alle Altersgruppen hinweg weit verbreitet. Während bei den 18- bis 29-Jährigen 87 Prozent eine EMail-Adresse haben, sind es bei den 45- bis 59-Jährigen immerhin noch 71 Prozent.

Unterschiede gibt es je nach Bildung: Nur 34 Prozent der Deutschen mit Hauptschulabschluss haben eine EMail-Adresse, bei den Personen mit Abitur sind es 79 Prozent. Absoluter Spitzenreiter bei der Nutzung von EMails sind die Beamten. In ihrer Gruppe haben 89 Prozent eine persönliche EMail-Adresse. Damit liegen sie selbst vor den Schülern und Studenten, die auf 79 Prozent kommen.
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