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Google stoppt Auswertung von Mitschnitten seiner Sprachassistenten
05.08.2019 Auf Druck der Hamburger Datenschutzbehörde hat sich Google verpflichtet, vorerst keine akustischen Mitschnitte seines Sprachassistenten Google Assistant aus Europa auswerten zu lassen.
Gestützt auf Mitschnitte, die von Whistleblowern zugespielt wurden, wurde in den Medien kürzlich berichtet, dass Google im Rahmen seines Sprachassistenten Google Home akustische Aufnahmen der Nutzer von Menschen auswerten lässt, um die Spracherkennungsfähigkeit des Google Assistant zu optimieren. Bei diesen Auswertungen hören Mitarbeiter von Google bzw. von beauftragten Firmen die Sprachaufzeichnungen ab und transkribieren diese, um zu analysieren, ob die aufgenommenen akustischen Informationen von dem dahinter stehenden KI-System korrekt verarbeitet wurden.
Diese Praxis hat Google in seinem Blog dargestellt . Wie sich durch den Bericht der Whistleblower gezeigt hat, ließen sich den aufgezeichneten Gesprächen - "zum Teil sensible - personenbezogene Informationen aus der Privat- und Intimsphäre der Betroffenen durch die von Google beauftragten Mitarbeiter entnehmen. Des Weiteren erfolgte ein nicht unerheblicher Teil der Aufnahmen aufgrund fehlerhafter Aktivierung", so die Datenschutzbehörde.
