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Bürokratische Hürden für Start-ups in Berlin am höchsten

31.08.2015 Sechs von zehn Gründern (59 Prozent) geben rückblickend an, dass der bürokratische Aufwand für die Start-up-Gründung sehr hoch war. In Berlin legt die Verwaltung den Start-ups die meisten Steine in den Weg. Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Berliner Gründer klagen über die Bürokratie, in Hamburg ist es nur etwa jeder Zweite (54 Prozent) und in München sind es gerade einmal 40 Prozent.

 (Bild: Rolf Handke/pixelio.de)
Bild: Rolf Handke/PIXELIO
Eine Mehrheit der Gründer von Start-ups empfindet bürokratische Hürden bei der Unternehmensgründung, die Finanzierung sowie die Suche nach Personal als sehr schwierig oder schwierig. Trotzdem würde fast jeder den Schritt in die Selbstständigkeit noch einmal wagen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Bitkom   unter mehr als 200 Gründern.

Ähnlich schwierig war für die meisten Start-ups (58 Prozent) die Suche nach geeignetem Personal. Hier hatten die Gründer in München (68 Prozent) die meisten Probleme, gefolgt von den Berlinern (61 Prozent) und den Start-ups aus Hamburg (54 Prozent). Rund jeder zweite Gründer (53 Prozent) empfand die Investorensuche als schwierig oder sehr schwierig. In Berlin (57 Prozent) waren die Schwierigkeiten dabei größer als in Hamburg (54 Prozent) und München (40 Prozent).

96 Prozent von ihnen geben an, dass sie auch im Rückblick erneut ein Start-up gründen würden. 63 Prozent stimmen der Aussage dabei sogar voll und ganz zu, 33 Prozent stimmen eher zu. Nur ein Prozent der Gründer stimmt überhaupt nicht zu. Dabei gibt es nur geringe regionale Unterschiede. In München würden 100 Prozent der Gründer ihre Entscheidung wieder treffen, in Hamburg sind es 96 Prozent und in Berlin 95 Prozent.
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