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Sechs von zehn Mittelständlern setzen auf digitale Expansion
15.09.2014 Digitale Geschäftsprozesse werden auch für den Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer wichtiger. In der Studie 'Trendscout 2016' hat Sitecore 141 Manager großer Mittelständler befragt. Ergebnis: 85 Prozent erkennen deutlich eine zunehmende Abhängigkeit des Geschäftserfolgs von IT-Systemen. Und sechs von zehn möchten nicht über weitere Standorte, sondern über digitale Kanäle expandieren.
- Der steigende Wettbewerbsdruck durch die Globalisierung sorgt für sinkende Margen, weshalb für 84 Prozent der Befragten die Optimierung der unternehmenseigenen Abläufe und Prozesse für mehr Effizienz und Effektivität eine wesentliche Forderung ist.
- Über 95 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass eine weitergehende IT-gestützte Automatisierung interner Abläufe positive Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit hat. Statt verteilter Silo-Systeme fordern Unternehmenslenker Systeme, die einen hohen Standardisierungsgrad aufweisen, um Abläufe zu vereinfachen.
- Für 90 Prozent der befragten Geschäftsführer ist die "Integration von Inhalten" in Support- und Servicestrukturen wichtig bis sehr wichtig. Statt mehreren Datenbanken, in denen unterschiedliche Produktdaten, Kundeninformationen sowie eine Übersicht konsumierter Serviceleistungen gespeichert werden, ist es das angestrebte Ziel der Unternehmen, Daten zentraler zu managen und über unterschiedliche Medienkanäle und Endgeräte bereitzustellen.
- Rund 82 Prozent der Befragten fordern mehr Flexibilität und schnellere Anpassung ihrer Inhalte in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Service.
- Geschäftsführer messen der bedarfsorientierten Bereitstellung von Daten durch ihre IT eine wichtige Rolle zu. Über 90 Prozent der Befragten sehen diese Echtzeitbereitstellung als sehr wichtig an. Durch die hohe Datentransparenz und -verfügbarkeit wird eine Ressource generiert, die in verschiedenen Bereichen des Unternehmens eingesetzt werden kann.
- Ob als Vertriebsunterstützung, Grundlage einer Prozessoptimierung oder als Basis neuer Services und damit Geschäftsmodelle - effizientes Informationsmanagement rund um Produkte und Kundenbeziehungen ist für über 85 Prozent der befragten Unternehmen eine der Kernanforderungen an eine moderne IT-Landschaft. Knapp 90 Prozent der konsultierten Geschäftsführer zielen ganz konkret darauf ab, durch die vermehrte Datenanalyse die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Unternehmen zu verbessern.
- Über 90 Prozent der befragten Geschäftsführer konstatieren, dass die Produkte und Leistungen immer häufiger an die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden müssen. Das effiziente Informationsmanagement rund um Produkte und Kundenbeziehungen ist für über 85 Prozent der befragten Unternehmen eine der Kernanforderungen an eine moderne IT-Landschaft. Um dies jedoch zielgerichtet zu tun, brauchen Unternehmen neue personalisierte Rückkanäle sowie neue Auswertungsmöglichkeiten, um zeitnah auf Marktveränderungen zu reagieren. Eine enge Kundenbeziehung, bis zur Einbindung von Kunden in den Produktionsprozess, wird so für mehr Prozesseffizienz nicht nur förderlich, sondern essenziell. Hier liegen oftmals ungenutzte Wertschöpfungspotenziale brach, denn erst 65 Prozent der Befragten haben bislang die Bereitstellung von aktuellen Produkt- und Serviceinformationen in ihren Unternehmen umgesetzt oder zumindest eingeleitet. Entsprechend zählt die Etablierung eines reibungslosen Informationsmanagements bezogen auf Kundenbeziehungen und Produkte aktuell zu den Top-Aufgaben der Führungskräfte.
Trendscout 2016: Mittelstandsstudie DACH
(15.09.2014)
