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Immer mehr Smartphone-Nutzer brauchen eine Auszeit
24.02.2015 Es ist fast wie in einer richtigen Beziehung: Die meisten Smartphone-Nutzer lieben ihr Handy und nutzen es intensiv. Aber immer mehr brauchen ab und zu mal eine Auszeit. Sie sind genervt von der ständigen Erreichbarkeit und schalten ihr Handy öfters mal ab. Das geht aus einer Studie hervor.
Frauen beschäftigen sich täglich etwas häufiger mit ihrem Smartphone als Männer. Besonders Smartphone-abhängig sind die 18-24-Jährigen: Hier nutzt die Mehrheit (71 Prozent) ihr Smartphone mindestens eine Stunde am Tag, jeder Vierte (24 Prozent) sogar mehr als drei Stunden. Bei den 25-34-Jährigen ist die tägliche Nutzung schon etwas geringer - 59 Prozent nutzen es mindestens eine Stunde täglich. Ältere gehören eher zu den Smartphone-Muffeln, denn die über 55-Jährigen machen davon eher weniger Gebrauch.
Jeder Neunte ist von der ständigen Erreichbarkeit genervt
Doch so sehr die Nutzer ihr Smartphone auch ins Herz geschlossen haben, versuchen viele vor der ständigen Erreichbarkeit zu fliehen; jeder Neunte ist davon sogar genervt. Auch geben 22 Prozent der Smartphone-User an, ihr Gerät öfter einfach auszuschalten, um nicht erreichbar zu sein. Jeden Zehnten stresst die ständige Erreichbarkeit über das Smartphone obendrein. Dieser Aussage stimmen auch verhältnismäßig viele Ältere zu.Unabhängig davon, ob man sein Smartphone gerade liebt oder hasst - am häufigsten wird immer noch damit telefoniert (68 Prozent). Am zweithäufigsten werden Messenger-Dienste wie WhatsApp oder iMessage genutzt (49 Prozent), gefolgt von der guten alten SMS (39 Prozent). An vierter Stelle steht das Surfen im Internet (32 Prozent), auf Platz fünf liegen Social-Media Apps (19 Prozent).
