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E-Commerce: B2B-Handel in Deutschland boomt

26.01.2007 Laut einer aktuellen Marktanalyse hat der elektronische Handel in Deutschland im vergangenen Jahr einen neuen Rekord-Umsatz eingefahren. Der größte Teil des Umsatzes kam über den B2B-Handel zustande.

Laut der BITKOM   ist der Online-Umsatz 2006 mit gewerblichen Kunden in Deutschland um 36 Prozent auf 392 Milliarden Euro gestiegen. Für 2010 rechnet die BITKOM mit 636 Milliarden. 90 Prozent aller Umsätze im deutschen Online-Handel kommen laut dem Bundesverband über das B2B-Geschäft zustande. 30 Prozent aller in Westeuropa über das Internet gehandelten Waren und Dienstleistungen wurden 2006 in Deutschland verkauft. Es folgt, weit abgeschlagen, Großbritannien mit einem Anteil von 18 Prozent.

Private Verbraucher haben im vergangenen Jahr Waren und Dienstleistung im Wert von 46 Milliarden Euro online geordert. Das entspricht einem Wachstum von 44 Prozent im Vergleich zu 2005. Bis zum Jahr 2010 soll der Umsatz im elektronischen Handel mit Privatkunden auf 145 Milliarden Euro ansteigen. Die jährliche Wachstumsrate liegt bei durchschnittlich 33 Prozent.

Die beliebtesten Produkte im Internet bei Privatkunden sind Bücher, gefolgt von Veranstaltung-Tickets und Bekleidung. Online-Kunden kaufen aber auch zunehmend höherwertige Produkte und Dienste wie Elektroartikel oder Reisen, teilt die BITKOM mit. Der durchschnittliche Wert eines Einkaufs steige kontinuierlich an. Immer häufiger laden sich die Verbraucher in Deutschland Musik, Hörbücher, Spiele, Videos oder Software aus dem Internet direkt auf den heimischen Computer. Im Jahr 2006 ist der Umsatz mit legalen Downloads nach BITKOM-Schätzung um 20 Prozent auf rund 120 Millionen Euro angestiegen.


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