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Trend: Mass Customisation kommt in Luxusmärkten

05.09.2007 Luxusmarken beginnen weltweit, die Chancen von Mass-Customisation-Techniken zu begreifen und sie für ihre Geschäftsmodelle einzusetzen - ohne die Marken selbst in Gefahr zu bringen.

"Bisher waren Luxus-Firmen sehr zurückhaltend, was Mass Customisation angeht", erklärt die Luxus-Consultant Uche C. Okonkwo , Mitinhaberin der Pariser Beratungsfirma Luxe etc   und Autorin des Buchs Luxury Fashion Branding   in einem Interview   mit dem deutschen Mass-Customisation-Evangelisten Frank Piller . Denn weit verbreitet sei die Idee gewesen, Mass Customisation würde der Luxusmarke die Exklusivität und Distanz stehlen, die Luxus erst ausmacht. Dies ändere sich nun, die ersten Brands wie Anya Hindmarch   (Individualisierung ihrer Lederwaren), und Louis Vuitton   (Armbänder) seien als Benchmarks verfügbar.

"Customisation selber verdirbt nicht den Luxusaspekt einer Marke, wenn der Rest des Marketings konstant bleibt. Zum Beispiel, wenn der Preis des Produkts hoch bleibt und die Genehmigung für den Kunden, ein Produkt zu individualisieren, zeitlich oder an ein bestimmtes Produkt, einen bestimmten Event oder eine bestimmte Zielgruppe begrenzt bleibt. Dann wird Customisation ein ansprechender Teil des Luxus-Vertriebs." Die größte Herausforderung sei der pessimistische Ansatz, den Luxusunternehmen gegenüber Mass-Customisation einnähmen. Hier müsse noch mehr Umdenken geschehen: "Luxusmarken müssen Customisation erkennen als ein Kernaspekt ihrer Firmenstrategien und als Booster für den Markenwert."

Internet-Techniken machten dies erst möglich, wie Dienstleistungsfirmen wie Interactive Luxory Solutions   bewiesen.
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