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Web-Profis sehen für Konsolen-Spiele wenig Zukunft

24.08.2009 Nach einer Trend-Studie sieht eine Mehrheit der Web-Professionals die Zukunft für digitale Spiele im Netz. Das betrifft nicht nur die Spiele selbst, sondern auch künftige Finanzierungsmodelle.

 (Bild: Nintendo)
Bild: Nintendo
Die Kooperationsstudie von Deutsche-startups.de   und dem Internet-Marktforscher Innofact   hat die Einschätzung von Web-Professionals zur Entwicklung von Spielen in den kommenden Jahren erfragt. Im Ergebnis geht der Trend eindeutig in Richtung Internet: Während 60 Prozent der Befragten eine starke Entwicklung für Online-Games erwarten, rechnen nur acht Prozent mit einer wachsenden Bedeutung des Offline-Games. Auch an die Multiple Massive Online Games (MMOG) knüpfen die Teilnehmer der Studie mit 56 Prozent weiterhin starke Erwartungen. Browser-Games folgen nach Einschätzung der Web-Professionals erst auf dem dritten Platz mit 51 Prozent.

Auch bei der Finanzierung sehen die Befragten einen starken Trend ins Web: Der Offline-Kauf oder die einmalige Gebühr steht am Ende der Tabelle. Am stärksten favorisieren die Teilnehmer der Studie Finanzierungsmodelle durch Werbung, Product Placement und Sponsoring. Erst dann wird der Nutzer zum Bezahlvorgang in der Präferenz herangezogen. Modelle, wonach erst für Zusatzinhalte Geld verlangt wird, stehen dabei ganz hoch im Kurs. Abonnement-Modelle für Spieleplattformen folgen.

Für die Studie wurden 941 Internetnutzer aus Deutschland und 301 Nutzer aus der Schweiz befragt.
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