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Innovationskultur: Unternehmen erwarten vor allem Wettbewerbsvorteile

23.07.2019 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz setzen in erster Linie auf Innovation, um einen Wettbewerbsvorteil zu gewinnen.

 (Bild: Unsplash/Pixabay)
Bild: Unsplash/Pixabay
Die Befragung des Beratungsunternehmen Pioneers zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser zeigt, dass Großunternehmen der DACH-Region auf Innovation setzen, um Wettbewerbsvorteile zu gewinnen (82 Prozent), Umsatz zu steigern (57 Prozent) und sich an die Erwartungen der Kunden und Kundinnen anzupassen (51 Prozent). Obwohl viele Unternehmen versuchen, mithilfe von Intrapreneurship-Programmen Innovation zu betreiben, werden 65 Prozent der Projekte nicht erfolgreich umgesetzt, meist aufgrund von internem Widerstand. Die Verbesserung der internen Innovationskultur sollte daher die höchste Priorität haben.

Umfrageergebnisse weisen auf zwei Faktoren, die interne Innovationskulturen fördern: die Einbeziehung des Managements (79 Prozent der Befragten geben an, dass das Engagement der Führungskräfte für Intrapreneurship-Initiativen von entscheidender Bedeutung ist) und die Zusammenarbeit mit Startups.

Innovation mit Startups: Auf diese Formate setzen Unternehmen

88 Prozent der befragten Unternehmen arbeiten mit Startups. Entscheidende Erfolgsfaktoren für Startup-Innovation sind klare Erwartungshaltungen (62 Prozent), Engagement der Führungskräfte (52 Prozent), Einsatz für die Kollaboration (48 Prozent), klare strategische Planung (41 Prozent) und schnelle Kommunikationswege (40 Prozent).

Viele Unternehmen veranstalten Pitch-Wettbewerbe (49 Prozent) oder Hackathons (39 Prozent), um eine große Anzahl potenzieller Kooperationspartner kennenzulernen. Den am besten geeigneten Startups werden daraufhin finanzierte PoCs (Proof of Concept bzw. Prüfung der Durchführbarkeit) (69 Prozent) sowie Zugang zu Daten (53 Prozent) und KundInnen (59 Prozent) angeboten. Acceleratoren sind bei Unternehmen sehr beliebt: 41 Prozent der Befragten bieten eigene 6-12-monatige Programme und kombinieren somit die zuvor genannten Formate. Inkubatoren (13 Prozent) oder Arbeitsräume (19 Prozent) werden seltener angeboten.

Die meisten Unternehmen (72 Prozent) suchen externe Unterstützung für Kollaborationen mit Startups. 38 Prozent beschäftigten externe Berater, rund 20 Prozent arbeiten mit Universitäten oder externen MentorInnen. Insgesamt sind Unternehmen, die externe Unterstützung einholen, mit den Ergebnissen zufriedener als diejenigen, die es nicht tun.

'Multi-Corporate' Innovation: Die Suche nach dem perfekten Partner

Obwohl 78 Prozent der befragten TeilnehmerInnen bereits versucht hatten, sogenannte 'Multi-Corporate' Innovationsmaßnahmen umzusetzen, sind die Erfolgsraten wesentlich geringer, als bei Startup-Innovationsprojekten. 47 Prozent der Befragten begründen dies mit der Schwierigkeit, den richtigen Unternehmenspartner mit ähnlichen Zielen aus einer anderen Branche zu finden . Die Hauptziele der 'Multi-Corporate' Innovation sind Produktentwicklung (65 Prozent), Ökosystemaufbau (40 Prozent) und Prozessinnovation (40 Prozent).

Gefragt wurden Führungspersonen, größtenteils LeiterInnen für Innovation oder Digitalisierung, aus Unternehmen mit durchschnittlich 1.000 MitarbeiterInnen und einem Umsatz von EUR 500 Millionen oder mehr.

(Autor: Susan Rönisch )

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