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Stationärhandel: Ohne digitale Sichtbarkeit geht fast jeder zweite Kunde verloren

26.01.2018 Eine GfK-Studie zeigt: Ohne eigenen Webshop geht Händlern mehr als jeder zweite Kunde an Internetriesen wie Amazon verloren.

Läuft am besten: Multichannel (Bild: Amazon)
Bild: Amazon
Läuft am besten: Multichannel
Onlineshopping ist beliebt wie nie zuvor. In den letzten zehn Jahren hat sich in Deutschland der Umsatz mit Produkten oder Dienstleistungen im E-Commerce auf 48,7 Milliarden Euro mehr als vervierfacht. Dies hinterlässt im stationären Handel deutliche Spuren. Bereits jeder Zweite der Befragten wechselt zu Online-Giganten wie Ebay   oder Amazon  , wenn er das gewünschte Produkt nicht bei seinem Händler findet. Das zeigt eine repräsentative GfK-Umfrage   im Auftrag von Greven Medien  .

(Grafik: Greven Medien)
Dabei sind lokale Angebote durchaus gefragt. Mehr als jede dritte Suchanfrage bei Google   hat einen lokalen Bezug. Trotzdem haben kleine und mittelständische Unternehmen häufig Bedenken, wenn es um digitale Marketingmaßnahmen geht: Nur sieben Prozent der befragten Unternehmen haben einen eigenen Webshop. Diejenigen, die einen Webshop betreiben, sind damit sehr zufrieden und erfolgreich: 71 Prozent geben an, dass sie so neue Kunden hinzugewinnen und die Kundenbindung verbessern konnten. 64 Prozent haben durch ECommerce ihre Abverkäufe gesteigert.

Wer seine Produkte nicht online anbietet, hat es dagegen schwer, sich auf dem Markt zu behaupten: Mehr als jeder Zweite (55,5 Prozent) bestellt bei Ebay oder Amazon, wenn er das gewünschte Produkt nicht online bei seinem Händler erhält. Weitere 23,5 Prozent kaufen bei einem anderen Onlinehändler ein. Insgesamt verlieren Unternehmen also fast 80 Prozent ihrer potenziellen Kunden, wenn sie keinen eigenen Webshop betreiben.
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