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MMB: Die 20 umsatzstärksten E-Learning-Unternehmen in Deutschland
06.10.2008 Das Essener Institut für Medien - und Kompetenzforschung hat erstmalig eine umfassende Branchenerhebung für den deutschen E-Learning-Markt durchgeführt. Die Untersuchung zeigt den Gesamtumsatz der Branche - aufgeschlüsselt in einzelne Geschäftsbereiche und ein Wirtschaftsranking der umsatzstärksten Unternehmen.
Den größten Umsatz erwirtschaftete die E-Learning-Branche mit dem Geschäftsfeld 'Erstellung von digitalen Inhalten'. Über ein Drittel des Branchenumsatzes(34,1 Prozent) entfällt auf diesen Geschäftsbereich. Bereits auf dem zweiten Platz rangiert das Geschäftsfeld 'Verkauf / Vermietung von Tools für E-Learning und Wissensmanagement' mit rund 25 Prozent des Umsatzes. Das drittstärkste Segment ist mit 15 Prozent Umsatzanteil das Beratungsgeschäft. Weitere Geschäftsfelder sind das 'Angebot
von digitalen Lerninhalten und E-Learning'(neun Prozent), 'Anpassungsdienstleistungen für Inhalte und Software' (acht Prozent) und Dienstleistungen wie 'Usability und Test' (drei Prozent).
Die Essener Forscher haben zudem in einer weiteren Umfrage unter 53 E-Learning-Experten die aktuellen Trends des digitalen Lernens herausgearbeitet. Demzufolge stehen vor allem Web-2.0-Technologien zunehmend stärker im Fokus des Interesses.
- Bei den webzwonulligen Lernwerkzeugen stehen vor allem Lerner-Communities, Wikis und semantische Suchmaschinen im Fokus der Experten. Sie eignen sich im wesentlichen für das informelle On-Demand-Lernen am Arbeitsplatz.
- Bei der Monetarisierung spielt Web 2.0 noch keine große Rolle. Den virtuellen Klassenraum, ein eher traditionelles E-Learning-Arrangement, sehen die Experten hier auf Platz eins.
- Wichtigstes Trendthema ist 'Social Software', gefolgt von 'Open Content', 'Personalisierung' und 'Game Based Learning'.
- Als selbstverständliches Werkzeug bewertet fast die Hälfte der Experten Lernplattformen, die deshalb aus dem Fachdiskurs entfallen.
- Die Verfügbarkeit von Lösungen zur Content-Modularisierung und Weiterverwertung prägen künftig die berufliche Weiterbildung. Zudem geht eine deutliche Mehrheit der Experten davon aus, dass Kompetenzbedarfsanalysen in Zukunft selbstverständlich werden. Wie bereits in den Vorjahren werden Lerninhalte immer häufiger im Anwenderunternehmen produziert.
- Besonders Erfolg versprechende Zielgruppe für die E-Learning-Branche sind nach wie vor Großunternehmen mit hohem Schulungsaufwand. Aber auch Hochschulen/Schulen und die Öffentliche Verwaltung entwickeln sich zu interessanten Märkten.
- Bedingt durch den verstärkten Einsatz von Social Software, insbesondere Social Networks, werden E-Learning und Wissensmanagement künftig einander näher kommen.
- Beim E-Learning wird Deutschland international eher ein mittlerer Rang zugeschrieben. Lediglich bei der didaktischen Qualität der Produkte hat Deutschland eine gute Position.
MMB geht bei seiner Untersuchung davon aus die E-Learning-Branche in Deutschland rund 200 Unternehmen umfasst die knapp 2000 feste und 1.230 frei Mitarbeiter beschäftigt. Das sind etwa 13 Prozent mehr als noch 2006. Darüberhinaus haben die Wissenschaftler aktuell die 20 umsatzstärksten Unternehmen im deutschen E-Learning-Markt gerankt.
| Rang | Unternehmen | E-Learning-Umsatz 2007 Euro in Deutschland |
|---|---|---|
| 1 | imc information multimedia communication AG | 11.100.000 |
| 2 | M.I.T. newmedia GmbH | 5.410.000 |
| 3 | N.N* | 4.800.000 |
| 4 | e/t/s Didaktische Medien GmbH | 3.300.000 |
| 5 | OutStart GmbH | 2.500.000 |
| 6 | N.N | 2.110.000 |
| 7 | Know How ! Aktiengesellschaft | 2.100.000 |
| 7 | N.N. | 2.100.000 |
| 9 | Kommunikation & Wirtschaft GmbH - K&W | 2.050.000 |
| 10 | engram GmbH | 2.015.000 |
| 11 | N.N | 1.723.000 |
| 12 | RAY SONO AG | 1.464.000 |
| 13 | Humance AG / bureau42 GmbH | 1.222.000 |
| 14 | memoray GmbH | 1.200.000 |
| 15 | mind media GmbH | 1.100.000 |
| 16 | VIRTUS - Institut für neue Lehr- und Lernmethoden | 880.000 |
| 16 | N.N. | 880.000 |
| 18 | mainware Multimedia GmbH | 700.000 |
| 19 | N.N* | 600.000 |
| 20 | TLA TeleLearn-Akademie gGmbH | 550.000 |
N.N.: Unternehmen hat einer namentlichen Veröffentlichung nicht zugestimmt.
