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Content-Studie: Was Unternehmen von Online-Redakteuren verlangen
10.01.2008 Online-Redakteure und Content-Manager gelten einer aktuellen Studie zufolge in Unternehmen als wahre Allrounder. Nicht zuletzt wegen Web 2.0 sind die Texter und Grafiker auch zunehmend für die Produktion von audiovisuellen Multimedia-Inhalten verantwortlich.
Die Befragung zeigt: Online-Redakteure und Content-Manager gelten als wahre Allrounder. So sind Online-Redakteure allein für Arbeitsfelder zuständig, für die in traditionellen Tageszeitungen zum Beispiel Journalisten, Grafiker und Bildredakteure verantwortlich sind. Über 50 Prozent der befragten Online-Redakteure sind für Texte, Design und technische Betreuung der Website verantwortlich. Eine Ausnahme ist lediglich die Website-Programmierung: Für diese Tätigkeit sind nur 31 Prozent der Befragten zuständig.
Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (54,2 Prozent) stellt auf ihrer Website bereits Video- oder Audio-Dateien bereit. Betrachtet man die Nutzung der audiovisuellen Inhalte differenziert nach Intranet- und Internet-Angeboten, so zeigt sich, dass diese überraschend im Intranet verstärkt zu finden sind: 60,6 Prozent der Befragten, die ein Intranet betreuen, setzen Audio- oder Videodateien ein. Bei Internet-Websites liegt dieser Wert nur bei 50,4 Prozent.
Bei der Frage nach den Urhebern der audiovisuellen Inhalte zeigt sich, dass Unternehmen relativ zurückhaltend agieren. Die Video- und Audio-Dateien werden zumeist von Online-Redakteuren aus dem eigenen Unternehmen produziert (21,1 Prozent) oder von externen Dienstleistern geliefert (61,8 Prozent). "Dass Unternehmen multimediale Formate zunehmend selbst produzieren, bedeutet eine deutliche Veränderung der Redaktionsarbeit", erklärt Aexea. "Für Video- oder Tonaufnahmen ist schließlich ein ganz anderes Know-how notwendig als beim Texten. Die technische Seite des Online-Redakteurs wird somit wichtiger."
Kaum Web 2.0 im Alltag
Besucher von Websites werden dagegen bei Audio- und Videoinhalten kaum mit einbezogen: Nur 0,7 Prozent der Befragten geben an, dass die audiovisuellen Inhalte von den Nutzern stammen. Web 2.0 liegt zumindest in diesem Punkt also noch in weiter Ferne. Überraschend viele Websites beinhalten aber ein Forum (23,3 Prozent). Selbst Weblogs finden bereits bei 13 Prozent der befragten Unternehmen Anklang. Am wenigsten Gebrauch machen die Unternehmen dagegen vom Chatrooms (4,1 Prozent aller Websites).
An der Studie 2007 haben 270 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen. 44 Prozent der Unternehmen sind für den Content auf einer Website verantwortlich, zwölf Prozent für ein Intranet. 42 Prozent der Befragten betreuen sowohl eine Website als auch ein Intranet.
81 Prozent der Befragten betreiben selbst eine Website mit redaktionellem Content, die übrigen sind als Dienstleister für die Pflege externer Websites verantwortlich. Nahezu ein Drittel (31,9 Prozent) aller bei der Studie berücksichtigten Websites kommt auf mehr als 50.000 Visits pro Monat, etwa 23,7 Prozent der Seiten verzeichnen bis zu 50.000 Visits monatlich.
