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E-Books: Der Buchhandel hat schon fast verloren
01.03.2011 In den USA erobern Amazon , Google und Apple zur Zeit via E-Book den Buchmarkt, wie der Blogger Mike Shatzkin konstatiert (Introducing the North American Big Six ). In Deutschland sieht es ähnlich aus.
Zudem kämen Suicid-Tendenzen: "In potentiell großen europäischen Ebook-Märkten wie Deutschland, Frankreich oder auch Spanien haben die Buchbranchen derweil beste Voraussetzungen geschaffen, um den drei Giganten die Tür zum Kunden zu öffnen: durch Kulturnationalismus (Frankreich), intransparente Einzelinitiativen (Spanien) oder Verunsicherungstaktiken seitens des Branchenverbands (Deutschland)." Auch die Besonnenheit, den etwa der US-amerikanische Buchhandelsverband ABA an den Tag legte, als er für seine Mitglieder ein umfassendes Rahmenabkommen mit Google vereinbarte und damit wenigstens diesen Mitgliedsunternehmen eine Teilhabe am Zukunftsmarkt für elektronische Bücher sicherte, ist für Ehling "in Europa nicht zu konstatieren."
Sein Fazit: "Wahrscheinlich ist, dass die großen US-amerikanischen Plattformen auch den Ebook-Markt in Europa beherrschen werden. Ernst zu nehmender Widerstand schlägt ihnen jedenfalls nicht entgegen."
